Sehr geehrte Damen und Herren,
aus verständlichen Gründen hat Island keine Lust auf EU-Beitrittsgespräche.
Island will auch weiterhin nicht in die EU. Schon die Aussicht auf neue Verhandlungen mit Brüssel geht einer knappen Mehrheit der Isländer zu weit. Vor allem außerhalb Reykjaviks setzt sich die Berechtigte Sorge vor einem Verlust der Selbstbestimmung durch.
Es ist zu erwarten, dass die Pro-EU-Propaganda jetzt einfach verstärkt weiter geht und das nächste Referendum mit großen Versprechungen kommt.
Wirtschaftlich ist Island bereits stark in Europa integriert: Das Land gehört zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und genießt die Vorteile des Binnenmarkts - hat aber eben bei den wichtigen Entscheidungen kein Mitspracherecht.
Die meisten Isländer wissen, dass sie der unberechenbaren EU mit ihrem Bürokratiemonster besser widerstehen und ihre Eigenständigkeit behalten wollen. Immer neue Vorgaben, Bevormundungen,
Verbote und so weiter. Das sich das Konstrukt EU zur teuren Schreckgestalt seit 1993 entwickeln würde, war schon klar, als der Vertrag von Maastricht in Kraft trat.
Nur die machtbesessene EU-Führung und aus purer Machtgier die hehren Gedanken von kooperativer Zusammenarbeit im Sinne von Handel, Wirtschaft und Frieden ihren egoistischen Machtvorstellungen unterjochen würden, konnte niemand voraussehen. Die Grundidee war vielleicht gut, wenn man die souveränen Mitgliedstaaten als eigenständiger Staaten weiter behandelt hätte. Die jetzige EU ist ein "Bürokratie-, Verbots - und Bevormundungsmonster" und muss deshalb unbedingt reformiert werden - das war auch wesentlich in Island ausschlaggebend!
Die nationalen und souveränen Staaten sind in der Lage ihre Politik ohne Bevormundung, Verbote, Strafen und Gängelung selbständig durchzuführen.
Beste Grüße
Johann Eggers











































































































