Berlin: AfD kleinhalten – SPD stärken!
Berlin ist nicht Sachsen-Anhalt. Aber Berlin sollte genau hinschauen.
Die AfD wächst dort, wo Menschen die Nase voll haben. Von teuren Wohnungen. Von überforderten Behörden. Von Politik, die viel verspricht und wenig liefert.
Diese Wut darf man nicht wegwischen. Wer AfD-Wähler beschimpft, macht die AfD nur stärker.
Aber ihre Sorgen ernst zu nehmen heißt noch lange nicht, die AfD zu wählen.
Denn einfache Sprüche lösen keine Berliner Probleme. Eine Stadt braucht Wohnungen, funktionierende Schulen, sichere Straßen und einen Staat, der seinen Bürgern zuhört und handelt.
Dafür braucht Berlin keine Partei, die ständig neue Feindbilder sucht. Dafür braucht Berlin eine starke SPD.
Ja, die SPD hat Fehler gemacht. Keine Frage. Aber sie steht für sozialen Ausgleich statt Spaltung. Für Lösungen statt Dauerempörung.
Die entscheidende Frage bei der Berlin-Wahl lautet deshalb:
Wollen wir eine Stadt, die anpackt – oder eine Stadt, die sich weiter auseinanderdividieren lässt?
Ich will keine AfD-Regierung in Berlin. Und ich will auch nicht, dass die AfD zur stärksten politischen Kraft wird.
Deshalb mein Appell:
AfD kleinhalten. SPD stärken. Berlin zusammenhalten!
Denn eines sollte klar sein: Wer aus Protest AfD wählt, bekommt vielleicht einen Denkzettel. Aber keinen einzigen Berliner Mietvertrag, keine bessere Schule und keine funktionierende Behörde.
Berlin braucht weniger Wut – und mehr Politik, die funktioniert.
Berthold Gehlen




