Alfred Kastner

Sehr geehrte Damen und Herren,

der wirtschaftliche Wohlstand unseres Landes schwindet rasant, und die Generation Z sägt mit beispielloser Vehemenz unentwegt an dem Ast, auf dem sie selbst sitzt.

Die antiwirtschaftlichen und antikapitalistischen Protestaktionen einer Generation, die sich lautstark über mangelnde Zukunftsperspektiven beklagt, gleichzeitig aber die Fundamente unserer Wirtschaft torpediert, erweisen sich als vollkomnen kontraproduktiv.

Es ist eine bittere Ironie der Gegenwart, dass ausgerechnet die Alterskohorte, die am längsten unter den Folgen des aktuellen wirtschaftlichen Niedergangs zu leiden haben wird, durch eine tiefgreifende Blockadehaltung aktiv zu diesem ökonomischen Desaster beiträgt.

Der Kern des Problems liegt in einer fatalen Fehlannahme, dass viele junge Aktivisten Wirtschaftsbereiche wie Industrie, Handel und Energieversorgung als ideologische Feinde betrachten, die es zu bekämpfen gilt.

Dabei wird völlig übersehen, dass eben diese Sektoren den Wohlstand, die sozialen Sicherungssysteme und auch die finanzielle Basis für jeglichen ökologischen Umbau überhaupt erst erwirtschaften.

Wer pauschal gegen Deindustrialisierung protestiert, aber zeitgleich Schlüsselindustrien blockiert, fordert den wirtschaftlichen Kollaps regelrecht heraus.

Die Quittung dafür sind sinkende Reallöhne, die Vernichtung von Arbeitsplätzen und eine kollabierende Infrastruktur.

Die Gen Z wird diese Rechnung durch einen dramatischen Wohlstandsverlust bis hin zur Armut selbst zahlen müssen.

Freundliche Grüße

Alfred Kastner

 

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