9.5 Millionen Mütter können sich nun über eine Erhöhung der Mütterrente freuen. Freuen kann sich aber vor allem der Finanzminister, denn die Erhöhung der Müt-terrente, finanziert durch die Beitragszahler - nicht Steuerzahler -  wird zu einer nicht unbeträchtlichen Erhöhung des Steueraufkommens führen. All jene Rentner/innen, die bereits bisher mit Ihrem Einkommen über dem steuerfreiem Grundeinkommen liegen, werden die Rentenerhöhung voll mit ihrem persönlichen Steuersatz von mindestens 25 % zuzügl. Kirchensteuer und Solidarzuschlag versteuern müssen. Bei einer Rentenerhöhung von 100 Euro werden an den Finanzminister in den bereits jetzt vollen Steuertopf mindestens 30 Euro abgeführt. Auch nicht wenige Rent-ner/innen werden durch die Erhöhung der Mütterrente mit Ihrem Einkommen in den steuerpflichtigen Bereich über dem steuerfreuen Grundeinkommen liegen. Davon werden die Rentner/innen zunächst nichts merken, denn die Rente wird zunächst steuerfrei ausbezahlt. Die Stunde der Wahrheit wird aber für viele Rentner/innen mit der Abgabe der Steuererklärung und der Zustellung des Steuerbescheides schlagen, wo durch die kalte Steuerprogression die Rentenerhöhung zu einer weiteren Minderung führen wird. Den bisher genannten Mehraufwendungen für die Erhöhung der Mütterrente stehen daher ganz erhebliche Steuermehreinahmen gegenüber, die bisher leider nicht genannt wurden. Unterm Strich also ein gutes Geschäft für den Finanzminister, denn die Mehraufwendungen für die Rentenerhöhung werden nicht durch den Finanzminister sondern durch den Beitragszahler finanziert.

Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:
  • Hinweis der Redaktion: Dies ist ein ungekürzter, unzensierter Originalleserbrief. Die Bürgerredaktion ist neutral. Verantwortlich für den Inhalt (auch der Kommentare) ist ausschließlich der Autor. Gedruckter Text ist farbig. Bewerten am Ende des Beitrags. INFO zum Autor, auch alle seine weiteren Artikel z.B. bei (+x neuere Briefe): klicken Sie bitte oben bei den Schlagwörtern den Namen des Autors. Wenn der Artikel nicht vollständig angezeigt wird (...), klicken Sie bitte auf den Titel. Ende des Hinweises.

2 Kommentare

  • a rel="nofollow" href="/mitstreiterportal/artikel-der-mitstreiter/alle-leserbriefe-der-mitstreiter/1822-m%C3%BCtterrente-gutes-gesch%C3%A4ft-f%C3%BCr-den-finanzminister.html#comment-548&quot;id=&quot;comment-548&quot;style=&quot;text-align:left;&quot;&gt;#2&lt;/a&gt;&lt;spanstyle=&quot;text-align:left;&quot;&gt;&lt;/span&gt;[b">&lt;span style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;Handwerksmeister Alois Sepp&lt;/span&gt[/b]<span style="text-align: left;"></span><a href="mailto:Alois.Sepp@mnet-online.de" style="text-align: left;"></a><a href="mailto:Alois.Sepp@mnet-online.de]Alois.Sepp@mnet-online.de<span style="text-align: left;"></span><span style="text-align: left;">2014-05-26 21:58</span> <div id="comment-body-548" style="text-align: left;">Durch unsere Polit-Kadetten allesamt in Berlin kommt sicherlich noch Einiges auf uns zu. Die vermeintliche Rentenerhöhung wird garantiert bis ins Minus weggefressen! Wetten, dass?</div>