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Eine schwarze Wolke der Dummheit liegt über der Menschheit, die aus der Vergangenheit rein gar nichts gelernt hat. Die beiden Streithähne machen alles falsch und die zuschauende Welt macht alles falsch. Bei jedem Boxkampf ist ein Schiedsrichter mit im Ring, der den Kampf regelt, bei den beiden obersten Streithähnen nicht. Geboten wäre ein persönliches Gespräch zwischen Donald Trump und Kim Yong Un unter Leitung eines Moderators, in welchem der eigentliche Kriegsgrund – für die Welt nachvollziehbar – herausgearbeitet werden müsste. Ein Kriegsgrund ist nicht in Sicht, wohl aber ein Krieg. Die beiden Streithähne haben keine gemeinsame Landgrenze, haben sich gegenseitig nicht die Frau gestohlen oder Geld und Gut. Donald Trump bellt und geifert seine Nation genauso mit Hassparolen in den Krieg wie einstmals Kaiser Wilhelm II. Kim Yong Un macht es nicht besser. So brüllen zwei Brüllaffen die Menschheit ins Verderben. Der Verstand hat bei den beiden Kontrahenten längst ausgesetzt. Statt zu bellen wie ein gereizter Hund, könnte Donald Trump, Besitzer von 6800 Atomsprengköpfen, in aller Gelassenheit Kim Yong Un, Besitzer von maximal 20 Atomsprengköpfen, in aller Ruhe erklären, was mit Nordkorea geschieht, nachdem er Guam angegriffen hat. Im Gegensatz zum Fußballspiel, bei welchem die Zuschauer keine Schäden davontragen, wird bei und nach einem Atomkrieg der USA und Nordkoreas die ganze Menschheit betroffen sein. Die radioaktive Asche wird in die Stratosphäre getragen und von den dortigen Luftströmungen über dem ganzen Planeten verteilt werden und dann über Oslo, Teheran, Kapstadt, Buenos Aires und vor allem Berlin hernieder rieseln und dort die Debatte über Dieselmotoren unliebsam unterbrechen. Dann wird es jäh mit dem von Angela Merkel auf ihren Wahlkampfplakaten versprochenen „schönen und guten Leben“ vorbei sein. Wie es dann mit den Deutschen und mit dem Rest der Welt weitergehen wird, zeigen die Dokumentarfilme über Hiroshima und Nagasaki. Die Mächtigen der Welt begreifen nicht, dass man Kim Yong Un nicht mit Sanktionen in die Knie zwingt. Die machen ihn nur noch aggressiver. Der Mann hat ein krankhaftes Geltungsbedürfnis und möchte endlich seinen Platz zwischen den Großen der Welt einnehmen. Man tue ihm den Gefallen. Donald Trump möge ihn zu einem Staatsbesuch nach Washington einladen mit Abschreiten einer amerikanischen Ehrenkompanie, Empfang und Staatsdiner im Weißen Haus und Gelegenheit zu einer Rede im amerikanischen Fernsehen, in der er das amerikanische Volk der unverbrüchlichen Liebe des nordkoreanischen Volkes versichert. Vielleicht wird er dann sanfter. Die Vermeidung eines Atomkrieges ist doch einen solchen Versuch wert. Die  Karrieren der beiden „Brüllaffen“ Trump und Kim Yong Un bis hinauf in ihre beiden Ämter  zeigen aber deutlich, was am politischen Gefüge der Menschheit nicht stimmt. Ein „Zuwenig“ an Demokratie ist genauso von Übel wie ein „Zuviel“. Die Macht „ewiger Diktatoren“ muss genau so durch geschütztes und durchgesetztes Weltrecht begrenzt werden wie die Macht einer hasserfüllten Volksmenge, an der Wahlurne einen Verderber zu wählen. Die Charta der Vereinten Nationen von 1945 war eine gute Idee, aber es gab niemanden, der sie unter Strafandrohung geschützt und durchgesetzt hätte. Die Macht hat das Recht gebrochen. Darunter leidet die Menschheit bis zum heutigen Tage.Was die Großen vormachen, können die Kleinen eines Tages nachmachen. Das sehen wir jetzt an Kim  Yong Un. Wir lernen noch etwas anderes. Solange wir in der Weltpolitik der Machtgier, der Profitgier, dem Hass und der Furcht den Vorrang einräumen vor Moral, Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und Beispielhaftigkeit, befinden wir uns auf dem Marsch in den globalen Selbstmord. Eine Empfehlung an die  Atommächte der  Welt: fangt doch endlich an, wie ihr es im Atomwaffensperrvertrag von 1968 versprochen habt, eure 15000 Atomsprengköpfe endlich abzurüsten. Dann habt ihr auch das moralische Recht, vom „kleinen Kim“ zu verlangen, seine 20 Atomsprengköpfe zu verschrotten! Otfried Schrot


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