Donald Trump hat das Blutbad mit mindestens 26 Toten in einer Kirche in Texas verurteilt. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Japans Premier Shinzo Abe äußerte sich Trump wie folgt: "Das war ein sehr gestörtes Individuum", sagte er. Gefragt, ob eine Änderung des Waffenrechts anstehe, sagte Trump: "Wir haben viele Probleme mit geistiger Gesundheit in unserem Land", aber im vorliegenden Fall gebe es kein Problem mit Schusswaffen. Was können wir aus dieser Stellungnahme des amerikanischen Präsidenten lernen?
- Wir Europäer bestätigen mit dem Blick auf Trumps bisherige Amtszeit gern unsere Überzeugung, dass die USA Probleme mit der geistigen Gesundheit in ihrem eigenen Lande haben – vor allem mit derjenigen ihres großartigen Präsidenten.
- Wir Europäer müssen mit Erstaunen Trumps Offenbarung zur Kenntnis nehmen, dass lediglich die Beschränktheit des Täters die Ursache für das Massaker in der Kirche gewesen ist, während sein Waffenbesitz nicht das Problem gewesen ist.
Die Waffe ist unschuldig.
Amerika – Land der unbegrenzten Möglichkeiten!
Otfried Schrot
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