Auszug aus der HAZ, 11.12.2017, S.5:Macken, Mängel, Militär:Die Einsatzbereitschaft der wichtigsten Waffensysteme der Bundeswehr erreicht immer wieder Tiefstände. Marine: seit das Unterseeboot U 35 nach einer Havarie im Oktober in die Werkstatt musste, fährt kein einziges deutsches U – Boot mehr. Luftwaffe: Der A 400 M gilt als modernstes militärisches Transportflugzeug der Welt. Aber an manchen Tagen ist keine einzige der 14 Maschinen einsatzbereit. Heer: Die Truppe kann mehr als die Hälfte ihrer Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 nicht einsetzen, weil von den 244 Exemplaren lediglich 95 einsatzbereit sind. Zitat Ende. Stellungnahme: Der Leserbriefscheiber begnügt sich nicht damit, zu sagen: „Hoffentlich lässt der nächste Krieg so lange auf sich warten, bis die Bundeswehr einsatzbereit ist!“, sondern er zieht darüber hinaus zur Lösung des Problems ein völkerrechtliches Dokument heran, welches bereits am 26.Juni 1945 zum Abschluss der Konferenz der Vereinten Nationen über internationale Organisationen unterzeichnet worden ist, die Charta der Vereinten Nationen, in deren Präambel der Satz (verkürzt) geschrieben steht: WIR,DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN – FEST ENTSCHLOSSEN, KÜNFTIGE GESCHLECHTER VOR DER GEISSEL DES KRIEGES ZU BEWAHREN – HABEN BESCHLOSSEN,IN UNSEREM BEMÜHEN UM DIE ERREICHUNG DIESES ZIELES ZUSAMMENZUWIRKEN. Der Leserbriefschreiber vermutet, dass die Bundeskanzlerin, geboren am 17.Juli 1954 und die Bundesverteidigungsministerin, geboren am 8. Oktober 1958, dieses Dokument mit dem bis heute noch nicht gehaltenen Versprechen noch nie in der Hand gehabt haben. Möge die Bundeskanzlerin auf die glorreiche Idee kommen, von der UN – Generalversammlung die Umsetzung dieses Versprechens zu fordern und damit die Aufforderung an den Generalsekretär der Vereinten Nationen verbinden, eine Kommission einzusetzen, die einen Plan für die Umsetzung des Friedensversprechens ausarbeitet. Dann kann die Bundeswehr umgerüstet werden zu einer Rettungsarmee für Katastrophengebiete, die nicht den Tod, sondern das Leben bringt und kann ihre einstigen Probleme bei der Ausrüstung mit Kriegsgerät vergessen. Otfried Schrot

 

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