Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) warnt vor noch größerer Flüchtlingswelle in Deutschland als im Jahr 2015 und ist auf einmal sogar bereit, jeden vierten im Mittelmeer geretteten Bootsflüchtling in Deutschland aufzunehmen, obwohl die EU immerhin noch 27 weitere Mitgliedstaaten vorweisen kann.
 
Was ist nur in Horst Seehofer gefahren - den Erfinder der Flüchtlingsobergrenze und der Ankerzentren, wo Flüchtlinge so lange bleiben müssen, bis über ihre Anerkennung als Asylbewerber oder deren Abschiebung entschieden wird? Der Heilige Geist? Hatte Seehofer etwa ein ähnliches syrisches Damaskus-Erlebnis wie Saulus von Tarsus, der sich daraufhin vom Christenverfolger zum Apostel Paulus wandelte? Oder ist es etwa nur Altersmilde, die Seehofer vom Flüchtlingsverhinderer zum Flüchtlingsretter werden lässt?

Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <buergerredaktion.de>

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