Hamburger Morgenpost vom 17,01.2020, Seite 37, Titel "Organspendedebatte"
Die Vorstellung, dass ein geliebter Mensch, der gerade verstorben ist, jetzt auch noch zerstückelt wird, nur um ihn ausschlachten zu können, ist für viele so unglaublich widerlich, dass es dafür keine gesetzliche Regelung geben kann. Was nützt ein geretteter Mensch, wenn dabei ganze Familien zerbrechen und in ihrer Trauerarbeit so geschädigt werden, dass die Wut das Leid übersteigt.

Jeder Tod ist ein Unikat. Keine Trauersituation gleicht einer anderen. Wer das gesetzlich regeln will, muss vom politischen Größenwahn befallen sein.

Den Weg aus dieser Misere hat der bekannte unser (ersetzt) Leserbrief Autor Roland Klose aufgezeigt: Jeder, der einen Organspendenausweis beantragt, bekommt dafür von der Krankenkasse ein Sterbegeld.

Problem erledigt.

--
Michael Maresch

Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:
  • Hinweis der Redaktion: Dies ist ein ungekürzter, unzensierter Originalleserbrief. Die Bürgerredaktion ist neutral. Verantwortlich für den Inhalt (auch der Kommentare) ist ausschließlich der Autor. Gedruckter Text ist farbig. Bewerten am Ende des Beitrags. INFO zum Autor, auch alle seine weiteren Artikel: klicken Sie bitte oben bei den Schlagwörtern den Namen des Autors. Ende des Hinweises.

Ein Kommentar

  • #1Organspende ohne Zwang — Handwerksmeister Alois Sepp 2020-01-17 10:13 Dem Beitrag ist nichts hinzuzufügen. "Jeder Tod ist ein Unikat", es muss jede Familie, jeder Angehörige trotz immer wieder anders lautenden Beteuerungen, mit der jeweiligen Situation klar kommen.