Ich will ja nur ganz zaghaft darauf hin weisen, dass der jetzt allseits beklagte Konjunktureinbruch von 10,1 % kein Konjunktureinbruch im herkömmlichen Sinn ist. Dafür fehlt ihm jeder marktwirtschaftliche Zusammenhang.

Bei diesem "Einbruch" der Konjunktur handelt es sich vielmehr um ein vorsätzliches Umbringen der Konjunktur. Zum Nachteil Aller, aber zum Vorteil, darüber ließe sich streiten, wenn man denn noch streiten dürfte, weniger.

Beim Beklagen und Beschönigen dieser Tatsache allerdings, kommen mir die Klagenden vor wie ein Mörder, der sich wundert und/oder verbergen will, dass der Ermordete stirbt: so wird aus einem "Mord" ein "Einbruch" mit notwendiger, kollateraler Absterbefolge.

Michael Maresch

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