Deutschland sucht nach dem Ausstieg aus der Atomenergie das Atommüll-Endlager. 90 Gebiete in Deutschland - außer Gorleben - kommen dafür infrage. Bis zum Jahr 2031 soll diesbezüglich eine einvernehmliche Entscheidung fallen, wo das Endlager gebaut werden kann. Ab dem Jahr 2050 sollen dann die ersten 1.900 Atommüll-Behälter in das neue Endlager verbracht werden.
 
Keiner reißt sich in Deutschland um das neue Atommüll-Endlager. Deshalb meine Frage: "Wo wäre ein Atommüll-Endlager wohl sinnvoller als dort, wo bereits radioaktiver Atommüll eingelagert wird - nämlich auf dem Gelände des im Jahr 1986 havarierten ehemaligen Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine?"
 
Um den Reaktorblock 4 des AKW Tschernobyl, dessen 935 Millionen Euro teurer Sarkophag aus Beton und Blech auch mit deutschem Geld gebaut wurde, gibt es schließlich eine 30 km große Sperrzone, die für den Bau eines deutschen Atommüll-Endlagers meines Erachtens besonders geeignet wäre. Hierzu müssten wir nur das Gelände mit Genehmigung der ukrainischen Regierung pachten oder sogar kaufen, wodurch für die heimische Bevölkerung Arbeitsplätze entstehen könnten.
 

Das soll mein Beitrag zur öffentlichen und transparenten Diskussion in Deutschland und in der Ukraine für ein deutsches Atommüll-Endlager in Tschernobyl sein. #tschernobyl

 

gez. Roland Klose, Bad Fredeburg


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