Wir stehen vor der Karwoche und Ostern.

Mir stellt sich heute die Frage: Wie kann ich in der Corona-Zeit Menschen Mut und Hoffnung auf Gott vermitteln und sie gleichzeitig zur Busse aufrufen?

Vielleicht lautet die Antwort so:

„Bereut eure Sünden, dann werdet ihr froh und hoffnungsvoll.“

In diesen Tagen erschien ein Büchlein der „Evangelischen Kirche in Deutschland“. Es beginnt so:

„Sünde betrifft uns alle. Ihre Wirkungen und Folgen beschädigen und zerstören unser Leben.

Deshalb können wir vor der Sünde nicht die Augen verschließen, sondern müssen von ihr reden.“ Diese Worte haben in diesen Corona-Tagen einen besonderen Klang.

Ich denke: Wenn jeder von uns sich fragt, was er oder sie falsch gemacht hat, an die Brust klopft, Gott um Vergebung bittet und sich vornimmt, diese Sünden und Fehler in Zukunft zu meiden, dann ist das befreiend. „Die Wahrheit wird euch frei machen“ – sagt Jesus. Ostern wird ein Jubelfest, wenn wir vorher an die Brust klopfen und uns selbst unsere Wahrheit bekennen.

Der Auferstandene wird uns befreien.

 


Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:
  • Hinweis der Redaktion: Dies ist ein ungekürzter, unzensierter Originalleserbrief. Die Bürgerredaktion ist neutral. Verantwortlich für den Inhalt (auch der Kommentare) ist ausschließlich der Autor. Gedruckter Text ist farbig. Bewerten am Ende des Beitrags. INFO zum Autor, auch alle seine weiteren Artikel: klicken Sie bitte oben bei den Schlagwörtern den Namen des Autors. Ende des Hinweises.

Keine Kommentare