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Pater Eberhard v. Gemmingen SJ
zu seinem runden Geburtstag. Laudatio aus dem Vatikan

 

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Wenig weiter bringt uns die ständige Forderung nach „mehr unabhängigen kleinen Verlagen“. Was wir stattdessen brauchen, sind mehr große unabhängige Verlage! Allein große unabhängige Redaktionen mit Selbstzweck Journalismus hätten die Chance, den Multis etwas entgegenzusetzen. Der Alltag von Journalisten ist Lichtjahre davon entfernt. Es gibt kaum noch Jobs außerhalb der Konzerne. Seit der Jahrtausendwende wurden Journalisten massenhaft entlassen, outgesourct und prekarisiert. Das Marketing bestimmt die Inhalte, Controller regieren. Der Profitmaximierung hat sich alles unterzuordnen. Im Inneren der Redaktionen werden Journalisten zu diesem Zweck instrumentalisiert. Politisch durch Nicht-Herstellung von Zusammenhängen. Durch Inhalte, die nur kritisch sein dürfen, solange sie nicht die eigenen Machtverhältnisse in Frage stellen.

 

Zitat ... „So etwas wie eine freie Presse gibt es nicht. Sie wissen es, und ich weiß es. Nicht einer unter Ihnen würde sich trauen, seine ehrliche Meinung zu sagen. Die eigentliche Aufgabe des Journalisten besteht darin, die Wahrheit zu zerstören, faustdicke Lügen zu erzählen, die Dinge zu verdrehen und sich selbst, sein Land und seine Rasse für sein tägliches Brot zu verkaufen. Wir sind Werkzeuge und Marionetten der Reichen, die hinter den Kulissen die Fäden in der Hand halten. Sie spielen die Melodie, nach der wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unser Leben befinden sich in den Händen dieser Leute. Wir sind nichts weiter als intellektuelle Prostituierte.” (John Swaiton, Herausgeber New York Times ...

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Liebe Zeitungs-Fritzinnen und -Fritzen,

 

wollen Sie so weitermachen? Haben Sie nicht die Schnauze voll?

Könnten auch Sie entlassen, outgesourct und prekarisiert werden?

Nun denn, die Zeit ist reif für eine Zeitungswende.

Was tun, sprach Zeus?

 

"Wenn du entdeckst, daß du ein totes Pferd reitest, steig ab."

sagte der Dakota-Indianer.

Ein Pegasus steht nicht vor deiner Tür, aber ein Dukatenesel.

Zäumen wir ihn gemeinsam auf,

sagte der Haase, der von nichts etwas weiß.

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Er ist wieder da, der Haase, der von nichts etwas weiß. Der aber sehr wohl weiß, daß die

Deutschen jährlich über 70 Milliarden € im Glücksspiel verzocken. Sie tippen, spielen, rubbeln

und raten, alles was ihnen Gewinn verspricht. Je höher der Jackpot, je mehr zahlen sie ein. 

 

Burda möchte davon einige Millionen mithaben und hat im September 22 eine neue weitere

Lotterie erfunden, die man Soziallotterie nennt.   Geniale Idee!      Sehr sozial für Burda!

Man weiß dort was man tut und wie man Geld druckt, denn man hat Erfahrung mit Lotterien.

Googeln Sie bitte mal "ClimaClic"

 

Auch der Haase weiß wovon er spricht, wenn es um die zukunftsorientierte, neue Architektur

des Heizens geht und er dazu noch eine intelligente Werbestrategie entwickelt hat, die mehr

einbringt als sie kostet. Über 10.000.000 € kann sie in jeder Woche einbringen, die nicht in eine

Lotterie verpackt werden müssen, für die man Lose kaufen muß.  Noch genialer, diese Idee!

 

  • ••  Unschlagbar!   •   Konkurrenzlos!  •  Einfach!  •••

 

Doch hier geht es nicht um Energietechnik, sondern um eine "Neue Zeitung". Gegründet als

Start-up von Journalistinnen und Journalisten, die die Welt nun endlich verändern wollen. Doch

der Wille allein genügt nicht. Der schnöde Mammon wird auch noch gebraucht. Woher nehmen? 

KfW 067 heißt das Programm, mit dem jede/jeder 125.000 € bekommen kann. Das heißt, 40

Personen können 5 Millionen € erhalten, für die die Hausbank 20% Risiko übernehmen soll.

Kein Problem, wie man aus dem erforderlichen Businessplan ersehen kann. Er steht schon!

 

Mit diesem Startkapital kann man natürlich noch keine große Zeitung unter die Leute bringen,

aber mit einer intelligenten Werbestrategie, die sehr viel mehr einbringt als sie kostet, schon.

Sie funktioniert in jeder Woche, 52 mal im Jahr oder auch mehr. Kostenlos und eigenständig.

Auch ohne Zeitung. Was sie einbringt? Das traue ich mich nicht, es hier schon zu sagen.

 

Die Zeitung kommt später, wenn die zugehörigen Internetportale programmiert sind. Portale?

Ja, es gibt neben der Printausgabe ein Web-Portal und noch ein weiteres, das als e.V. dem

Umweltschutz in Kommunen dient und so ganz nebenbei das Vehikel für die Bekanntmachung

der Zeitung in allen deutschen Briefkästen ist. Höchst interessant gestaltet in jeder Woche neu.

Es wird zwangsläufig gelesen, weil es etwas zu gewinnen gibt.

 

Wobei man sich beide als Klimaschutzmäntelchen natürlich auch noch umhängen kann, wenn

man möchte. Zwei Fliegen mit einer Klappe.  Genialer als Burda ClimaClic.

 

Googeln Sie bitte mal "70 Milliarden € im Glücksspiel"

  • ••  Möchten Sie gern drei oder mehr Milliarden davon mithaben?   •••  Ohne Glücksspiel !!!

 

Ehe ich es vergesse, die MitarbeiterInnen der "Neue Zeitung" erhalten ein Gehalt, von dem

sie zur Zeit nur träumen können.

 

Gruß

Georg Haase,

der aus über 40 Jahren Erfahrung weiß wie der Haase läuft. Warum macht der Haase

das nicht selbst?  Das würde er gern, aber er ist schon zu alt.

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Zu guter Letzt wünscht er allen Menschen dieser Welt ein gutes neues Jahr.

 

 

EnergyRabbit

Georg Haase


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Ein Kommentar

  • #... Alltag von Journalisten... — Handwerksmeister Alois Sepp  2022-12-31 12:11 Endlich einer, der das Übel beim richtigen Namen nennt! Respekt dafür.

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