Der Kinderbote als tolle Lernhilfe - QR Code Friendly
Mag sein, dass der Kinderbote hier und da als tolle Lernhilfe gesehen und genutzt wird. Ich habe meinem Enkel auch aus pädagogischen Gründen den Kinderboten abonniert. In der Ausgabe Nr. 17 vom 04.07.14 bin ich allerdings erschrocken zu lesen, dass die Kinder ihr "absolutes Ekelessen" zeichnen und dann einsenden sollen. Eigentlich bleibt mir da die Spuke weg. Mit welchem (pädagogischen) Konzept möchte der Schwarzwälder Bote seinen Kinderboten vertreiben. Wäre es pädagogisch nicht wertvoller, die Aufgabe würde heißen: zeichne dein absolutes Lieblingsessen?
Gottseidank kann mein Enkel noch nicht lesen, (wir schauen uns insbesondere gerne die Tierbilder an). Ich habe ihm die Zeitung mit einer bestimmten Erwartung abonniert, die leider durch diese Aufforderung an die Kinder völlig ernüchtert wurde. Ich bin zwar nicht sein Erziehungsberechtigter, ich halte mich aber als Lebenserfahrener Opa (und vierfacher Vater), sozial und pädagogisch denkender und mitdenkender Mensch aufgerufen zu solchen Ausuferungen Stellung zu nehmen: pfui Teufel!
Gerhard Trick
Weitere Artikel (Alle Beiträge im Menu)
Autor: Gerhard Trick

Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Kommentare

# Alois Sepp 2014-07-18 08:02
Möchte so Manchesmal wissen, was in diesen verkorksten Gehirnen so vor sich geht, wenn solcher Blödsinn auch noch öffentlich in den Medien verzapft wird. Normalerweise sollten Eltern, Erzieher, Pädagogen, Fernsehen, Rundfunk, Zeitungen usw., bedacht darauf sein, von Kindern unschöne Themen fern zu halten.
Die Realität des Lebens schreibt selbst das schlimmste Buch, mit dem unsere Kinder zwangsläufig ihre Erfahrungen machen müssen.

Um zu kommentieren, müssen Sie in Ihrer Sprache registriert und angemeldet sein

(Durchschnittliche Bewertung 0 bei Bewertung(en))