Flugzeugabsturz über dem ost-ukrainischen Bürgerkriegsgebiet - QR Code Friendly
Das war ja einmal zu erwarten! Seit einiger Zeit bereits haben verantwortungsbewußte Fluggesellschaften – die Malaysia Airlines und die Deutsche Lufthansa AG waren nicht darunter – die Streckenführung für ihre Flugzeuge geändert und den Luftraum über dem Bürgerkriegsgebiet der östlichen Ukraine gemieden. Natürlich: Umwege kosten den Airlines Zeit und Kerosin und damit Geld; der Profit verringert sich. Und selbstverständlich kann man nicht alle Krisengebiete dieser Welt großräumig umfliegen. Es ist aber doch ein Unterschied, ob es sich dabei um ein Gebiet im afrikanischen Busch handelt, wo die Kriegsparteien allenfalls über Kurzstrecken-Flugabwehrraketen der Typen "Stinger" (amerikanisch) oder "Strela" (russisch) verfügen oder – wie im Fall der Ukraine – beide Parteien auch weitreichende Flugabwehrraketen und das dazu gehörige militärische Know How besitzen. Falls die ukrainische Regierung nicht sogar selbst für den Abschuß der malaysischen Passagiermaschine verantwortlich ist, kommt ihr diese Katastrophe jedenfalls wie gerufen. Unterstützt von gewissen polnischen Kreisen, die den historischen Traum von einem "Groß-Polen" träumen, versucht sie, die Europäische Gemeinschaft und vor allem die USA in den Konflikt im Osten ihres Landes hineinzuziehen. Hoffentlich tun ihr weder die Europäer noch die USA diesen Gefallen! Den 298 Toten von Flug MH017 kann das freilich egal sein; sie werden nicht mehr lebendig.
Requiescant in pace! Ihnen, den unschuldigen Opfern und ihren Angehörigen, gilt unser Mitgefühl.
 
Dr. Werner J. Leitmeier
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