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Sehr geehrte Damen und Herren,

Automobilclubs und Medien haben wiederholt nachgewiesen, daß Geschwindigkeitskontrollen 
nach 'lohnenden' Kriterien statt nach Aspekten der Verkehrssicherheit durchgeführt werden.
Ein besonders dreistes Beispiel findet sich z.Z. "in Magstadt, BAB 8, km 210,292 München-
Karlsruhe" (Auszug aus Brief des Reg.Präs. KA v. 18.7. d.J). Nach einer Serie von Geschwindig-
keitsbegrenzungen auf 120 km/h folgt eine Schilderbrücke mit '100 km/h' - und knapp 200 m
danach (bei 100 km/h nach etwa 7 Sekunden) ein statisches Blitzgerät an o.g. Stelle: eine
perfekte perfide Falle, Autofahrer mit wechselndem Tempolimit und Schnellschuß zur Kasse
zu bitten.
Wenn es um Verkehrssicherheit ginge, sollte zumindest auf einer weiteren Schilderbrücke
vor der Messung das niedrigere Temolimit angekündigt werden - zu Lasten der Einnahmen.
(Meine Geschwindigkeit betrug "nach Toleranzabzug" - welch feine Ironie - vermeintliche
110 km/h, obwohl ich konsequent mit Tempomat fahre. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.)
Solche Praktiken sind natürlich formaljuristisch abgesichert. Es bleibt deshalb nur zu hoffen,
daß Automobilclubs und Medien nicht müde werden, vordergründig motiviertes Abkassieren
anzuprangern, den Verdruß der Autofahrer zu bündeln und in politische Energie umzusetzen.
Ich wünsche Ihnen dafür guten Erfolg! 

Mit freundlichen Grüssen
Christian Budczinski
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