Antrag der
Mit großem Erstaunen habe ich den beabsichtigten Antrag der Linken zur kommenden Stadtratssitzung am Mittwoch zur Kenntnis genommen, Massenunterkünften für Asylsuchende in Leipzig auf der Torgauer Straße entgegen zu wirken.
 
Ich frage mich zusammen mit Nachbarn und Freunden, warum hier nicht einfach mit gutem Beispiel von der Linken voran gegangen wird und diese in einem Zeichen der Solidariät und Empathie den sog. Massenunterkünften in einer pionierhaften Eigeninitiative entgegen wirken.
 
Welch beispielloses Signal wäre es, wenn jeder der abgeordneten Stadträte der Linken Fraktion Leipzig und darüber hinaus, all jener, die unter den 35.000 Beführwortern für Toleranz und Offenheit am vergangenen Montag bei der Demo in Leipzig Ihre Türen öffnen und den Asylsuchenden in ihrem eigenen Heim Unterkunft gewähren!
 
So würde man an eine alte Tradition anknüpfen, als 1945 tausende von Vertriebenen in Wohnungen und Bauernhöfen eine Bleibe gefunden haben. Oft sind tiefe Freundschaften entstanden.
 
Integrationsfragen, Betreuungsfragen etc. wären vom Tisch! Nach meiner Meinung ein erster Schritt in Richtung einer Willkommenskultur, die ehrlich ist und Chancen bietet zu einem verständnisvollen Miteinander.
 
Mit besten Grüßen ,

Ingrid Hartung
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Kommentare

# Alois Sepp 2015-02-19 19:35
Im Prinzip völlig richtig, doch leider waren eine Zeit lang weder die Vertriebenen, noch die einheimisch Evakuierten willkommen. Es dauerte mitunter sehr lange.

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