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Leserbrief zu:

 

http://www.wn.de/Muenster/2218576-Organspende-Frustrierende-Zwischenbilanz-Was-wir-erreicht-haben-So-gut-wie-nichts
Organspende: Frustrierende Zwischenbilanz: „Was wir erreicht haben? So gut wie nichts“   v. Di., 29.12.2015

Der mangelnden Erfolg seiner Werbekampagne für Organspende, den Herr Kimmerling hier beklagt, mag auch daran liegen, dass die Bürger/innen intuitiv spüren, dass sie bei diesem Thema von vorne bis hinten belogen werden und dass  die ‚Organspende’, zumindest wenn die Organe von  Hirntoten entnommen werden, zutiefst unsittlich, wenn nicht sogar kriminell ist.

Ganz offiziell und flächendeckend wird schon gegen das  Gebot im Transplantationsgesetz (TPG)  umfassender Aufklärung über dieses Thema verstoßen: Es heißt im  § 2  Abs. 2 TPG: „Die Aufklärung hat die gesamte Tragweite der Entscheidung zu umfassen und muss ergebnisoffen sein.“

Tatsache ist, dass diese umfassende und ergebnisoffene Aufklärung nicht stattfindet, zumindest nicht, von den, in § 2 Abs. 1 TPG hierzu berufenen Institutionen. Von diesen werden bisher nur die Werbebotschaften der DSO verbreitet.  Es ist ein Skandal.

Die umfassende Aufklärung findet man bisher nur auf privaten Webseiten, wie diesen hier:

www.transplantation-information.de/

www.initiative-kao.de

www.diagnose-hirntod.de

www.organspende-aufklärung.de/offener-brief/page_id=56

 Herr Kimmer glaubt, dass die mangelnde Bereitschaft zur Organspende an den Vergabeskandalen liegt. Ich bin der Meinung, dass die Bürger intuitiv wahrnehmen, dass sie über etwas viel Wichtigeres belogen werden. Über die Tatsache, dass der propagierte ‚Hirntod’ kein wirklicher Tod ist, so wie man ihn seit tausenden von Jahren immer verstanden hat. Kurz: hirntot ist nicht mausetot.

Die Wahrheit ist:  Bei der Organentnahme von 'Hirntoten' werden Sterbende ausgeweidet.

Es ist ein Verbrechen.

In den USA ist man inzwischen weitgehend von dem Begriff 'Hirntod' abgerückt, weil man in den vergangenen Jahrzehnten festgestellt hat, entgegen ursprünglicher Annahme, dass es vom Gehirn unabhängige Lebenskreisläufe im Körper gibt. Man nennt die Entnahme jetzt weitgehend 'Justified killing', 'gerechtfertigtes Töten'.  Da man weiß, dass Organentnahme bei Benennung der Tatsachen in Deutschland nicht akzeptabel wäre, unterdrückt  man diese Wahrheit. Mächtig genug sind die interessierten Kreise. Dass Hirntote nicht tot und keine Leichen sind, erkennt man auch daran, dass schon etliche 'hirntote' schwangere Frauen ihren Fötus bis zur geburtsreife austragen konnten. Leichen könnten das nicht.

Wer glaubt, dass es bei den Organspendeaktionen  'Verschenke dein Herz' und ähnlichen PR-Aktionen der DSO, tatsächlich um die Todkranken geht, die gerettet werden sollen, kann auch noch  an den Weihnachtsmann glauben.

Wollte man wirklich kranke Menschen retten, könnte man sich um die ca. 20-40.000 kümmern, die in unseren Krankenhäusern jedes Jahr an Hygienemängel und ähnlichen Organisationsmängeln  sterben. Im Gegensatz zum ex- und transplantieren verdient man hieran aber nichts, sondern es kostet.

Das Geschäft, um das es bei der 'Organspende' geht ist das Geschäft mit den Immunsuppresiva für die Transplantierten. Das ist ein weltweites Milliardengeschäft für die Pharmaindustrie.  Die DSO (Deutsche Stiftung Organspende) eine private Stiftung, die von der Pharmaindustrie finanziert wird.

Im übrigen arbeitet die Pharmaindustrie daran, auch in Deutschland als Entnahmekriterium den Herztod zu etablieren, wie z. B. in Spanien. Denn tatsächlich gibt es in Deutschland nicht so wenig Transplantationen, weil es zu wenig Spender gibt, sondern weil es zu wenig Hirntote gibt.

In Spanien gilt, wie bereits in zahlreichen europäischen Ländern,  auch die Widerspruchlösung. Dies bedeutet, dass man automatisch Organspender ist - auch als Tourist  - wenn man keinen Widerspruch bei der entsprechenden Behörde in Spanien hinterlegt hat und  einen Herzinfarkt hat. In Spanien  kommt dann nicht das Wiederbelebungsteam, sondern gleich oder zumindest gleichzeitig, das Entnahmeteam. Auch das wird entgegen der Forderung des Transplantationsgesetztes (TPG) den  Bürgern verschwiegen.

An dem Organspendethema kann man sehen, WIE stark die Pharmalobby bei uns ist, denn ist der deutschen Rechtordnung völlig fremd, dass Leben, auch wenn sie sich in der Sterbephase befinden, für andere Zwecke beendet werden können.  Genau das geschieht aber bei der Explantation. Häufig bereits bei der Vorbereitung derselben, wie z. B. dem Apnoe-Test.  Dass die Kirchen bei diesem Ausweiden von Sterbenden mitmachen, obwohl die Sterbebegleitung  früher einer  ihrer Kernbereiche war, ist unfassbar.

Offenbar spüren die Menschen, dass sie bei den Werbaktionen für ‚Organspende’ belogen werden.  Warum scheut man die, vom Gesetz geforderte ‚umfassende und ergebnisoffene’ Information über das Thema?  Umfassend heißt immer, dass man das Meinungsspektrum zu einem Thema darstellt. Genau das geschieht hier nicht.

Die Pharmalobby arbeitet auch in Deutschland  daran – und wie man an den Aktionen der DSO sieht, mit sehr viel Geld  - dass nicht nur die Widerspruchlösung eingeführt wird, sondern auch der Herzstillstand als Entnahmekriterium.  Denn erst dann wäre sie im Transplantationsparadies und bei wirklichen Umsatzsteigerungen angekommen.

Glücklicherweise wächst auch die Gruppe der Menschen, die wie ich, sich um eine tatsächliche Aufklärung über ‚Organspende’ bemühen. Wir werden das auch 2016 weiterführen.

 


 

 

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