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Veröffentlicht in Passauer Neue presse, 11.1., Leipziger Volkszeitung + Regionalausgaben  6 x am 12.1., Mitteldeutsche Zeitung am 13.1.16 

Das was in Köln und anderen Städten am 31.12. passiert ist, ist schrecklich.
Viele von den  Reaktionen und Stellungnahmen hierzu sind aber auch nicht besser. Herr Scheuer, fordert, bescheuert wie meist: "Flüchtlinge sofort abzuschieben."  Als ob er, obwohl  Generalsekretär einer Regierungspartei, keine Ahnung vom deutschen Strafrecht, Strafprozessrecht und dem Ausländerrecht hat. Sagt er so einen Satz, obwohl er die Gesetze kennt, ist er ein sozialer Brandstifter übelster Art. 

Das, was bisher über den Polizeieinsatz bekannt wurde, lässt einen schnellen Rücktritt des Kölner Polizeipräsidenten als angemessen erscheinen.

 Es mag viele Gründe für die gewalttätigen Übergriffe von jungen Männern aus 'Nordafrika' geben, die Verantwortlichen der betroffenen Städte sollten sich jedoch ernsthaft fragen, warum es gerade in München mit einem der höchsten, aber am besten integrieren Ausländeranteile, von fast 40%  am wenigsten Probleme dieser Art gibt.  München hat viel für die Integration getan, von nix kommt nix. 

Ein wichtiger Aspekt der geschilderten Straftaten bleibt bisher fast völlig unbeachtet:  Alkohol ist nicht nur, wie immer wieder behauptet, ein 'Genussmittel', sondern eine starke, persönlichkeitsverändernde Droge, die vor allem zu Gewaltexzessen animiert. 

Die 'Deutsche Hauptstelle für Suchtmittel' hat festgestellt:  

"51% der Männer, die gegenüber ihrer Partnerin körperlich und/oder sexuell gewalttätig sind oder waren, trinken zu viel Alkohol. In Fällen von sexueller und sehr schwerer körperlicher Gewalt sind sogar zwei Drittel der Männer stark alkoholisiert."  Das wurde für deutsche Männer festgestellt, nicht für Nordafrikaner. Auch die häufig beklagte Gewalt gegen Polizisten wird in über 60 % von alkoholisierten Personen begangen. In moslemischen Ländern ist der Alkohol deshalb nicht ohne Grund verboten. Wobei Prohibition sicher keine erfolgversprechende Strategie zur Verminderung des Alkoholkonsums bei uns wäre. Es gäbe bessere Methoden.

 Wir haben in Deutschland, bei der deutschen Bevölkerung, ein Gewalt- und ein Alkoholproblem.
Die Schwächsten, die Kinder, werden in unserem christlichen Staat in erschreckendem Ausmaß malträtiert. 2013 sollen es 14.000 (!) gewesen sein. Nicht auf der Domplatte in Köln, sondern überall im im Land, in ihrem 'trauten Heim', im 'Tatort Familie'. Dort finden ohnehin die meisten Gewaltstraftaten statt.  
Prof. Tsokos, Rechtsmediziner an der Charité in Berlin, wollte erst 2014 das Land mit seinem Buch: Deutschland misshandelt seine Kinder, aufrütteln.

Die Gewalt deutscher Männer gegen deutsche Frauen ist ebenfalls nicht marginal. Auch sie findet nicht auf der Domplatte, sondern meist in den heimischen vier Wänden statt. Deshalb regt sich kaum jemand darüber auf. Auch die meisten betroffenen Frauen erstatten immer noch keine Anzeige, die Kinder sowieso nicht. 
Das alles sollte man bedenken, wenn man, wie Herr Scheuer und andere Politiker, nach dieser Silvester-Nacht auf Pegida-Niveau herum trompetet. 

Eines sollte auch nicht vergessen werden: 2015 hat es in Deutschland  mehr Angriffe auf  Flüchtlinge als von Flüchtlingen gegeben.

Wahr ist aber auch: die Integration von jungen männlichen Testostertonbomben aus Männlich-autoritären Gesellschaften ist  eine riesige Aufgabe für die deutsche Gesellschaft. Das wichtigste hierzu wäre, genügend Gelder für qualifizierten Deutschunterricht und Sportvereine locker zu machen, denn darüber gelingt die Integration dieser jungen Männer am schnellsten und besten.  

 

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