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Die Niederländer haben der EU in Brüssel und deren kritiklosen Aftervasallen mit ihrem Nein zum Ukraine-Abkommen eine schallende Ohrfeige verpaßt. Die Mehrheit der Abstimmenden in Holland hat das Assoziierungsabkommen mit Kiew, das die Ukraine enger an die EU binden soll, abgelehnt. Auch wenn dieses Referendum für die Regierung in Den Haag nicht bindend ist, hat das relativ kleine Volk der Niederlande damit deutlich gemacht, daß es nicht gewillt ist, jeden Unsinn mitzumachen, der in Brüssel ausgebrütet wird. Angeblich sollen mit dem besagten Abkommen der Handel erleichtert und die Zusammenarbeit zwischen EU und der Ukraine verbessert werden, In Wahrheit ist es für Petro O. Poroschenko die Hintertüre für einen Beitritt seines ebenso wirtschaftsschwachen wie korrupten Landes zur EU. Längst hat Brüssel die hehren Prinzipien über Bord geworfen, die noch bis zur großen EU-Osterweiterung 2004 gegolten haben, nämlich nur solche Kandidaten aufzunehmen, die bestimmte Mindeststandards erfüllen. Dieses absolut sinnvolle Junktim wurde inzwischen fallengelassen; stattdessen drängen auch höchst zweifelhafte Kandidaten an die Futtertröge der EU. Im Falle der Ukraine geht es jedoch um mehr als nur um „Futter“, hier geht es um Krieg oder Frieden in Europa! Auch wenn zur Zeit die Aufnahme der Ukraine in die EU (noch) nicht zur Debatte steht: Es ist doch pervers, einen Mann wie Poroschenko, der gegen einen Teil der eigenen Bevölkerung einen blutigen Bürgerkrieg führt, mit einem Assoziierungsabkommen zu belohnen! Der Unternehmer, Milliardär und Ex- Funktionär der kommunistischen Partei, Petro Poroschenko, hat es verstanden, schon kurze Zeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion privatim einen sagenhaften Reichtum anzusammeln; nicht anders, als seine Amtsvorgängerin Julija Timoschenko, die ebenfalls Milliarden - nicht nur Millionen! – in die eigene Tasche gewirtschaftet hatte und die während ihrer Präsidentschaft jeden vor den Kadi gezerrt hat, der ihr eine jüdische Abstammung nachgesagt hat (später, als es ihr opportun erschien, hat sie sich mit ihrem Judentum sogar gebrüstet - was bei meinen Bekannten mosaischen Glaubens nur Kopfschütteln ausgelöst hat). Und prominente deutsche Politiker (ich will hier keine Namen nennen) haben sich nicht erblödet, sich für diese „Dame“ einzusetzen und ihr eine Vorzugsbehandlung in der Berliner Charité zu verschaffen ( wer für die Kosten aufgekommen ist, wird der deutsche Steuerzahler wohl nie erfahren - jedenfalls nicht die Wahrheit). Übrigens hat die „Gasprinzessin“, wie Julija Timoschenko auch genannt wird, am 18.März 2014, auf die Frage des Abgeordneten der Werchowna Rada, Nestor Schufritsch, was mit den acht Millionen Russen geschehen soll, die auf dem Territorium der Ukraine leben, geantwortet, daß man sie mit „Nuklearwaffen erledigen“ solle. Außerdem kündigte sie in diesem Telefonat an, sich international gegen Rußland einsetzen zu wollen, „damit - verdammt - von Rußland nicht einmal ein verbranntes Feld übrig bleibt!“ Für diese, von ihr selbst zugegebenen und bestätigten Äußerungen, wurde Timoschenko in vielen Medien international heftig kritisiert. Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Steffen Seibert, erklärte hierzu nur, es gebe Grenzen in Sprache und Denken, die nicht überschritten werden dürften. Das war’s aber auch schon aus Berlin. Jedenfalls hatten und haben Leute wie Julija Timoschenko, Petro Poroschenko und deren Kumpane in der heutigen, nach-kommunistischen Ukraine das Sagen (wobei es mich immer wieder erstaunt, wie es möglich ist, daß sich Menschen, denen seit Lenins Tagen - also bereits seit Generationen - die kommunistische Ideologie eingetrichtert worden ist und die nie etwas anderes als den Marxismus/Leninismus kennengelernt haben, von heute auf morgen zu Kapitalisten der übelsten Sorte mausern können). Wer sich mit solchen Kriegstreibern auf ein Assoziierungsabkommen, das letztlich nur die Vorstufe für eine EU-Mitgliedschaft darstellt, einläßt, handelt verantwortungslos. Die Holländer haben das offenbar erkannt. Respekt!

 

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