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Mit einer 4000 €- Kaufprämie pro Fahrzeug will die Bundesregierung die Bürger unseres Landes zum Kauf von Elektroautos animieren. Doch die hierfür vorgebrachten Gründe halten einer kritischen Analyse nicht stand; vor allem aber bringen Elektroautos keine Umweltentlastung, denn: Der Großteil unseres Stroms wird bekanntlich von Kraftwerken erzeugt, die irgendetwas verbrennen und dabei entsteht zwangsläufig Kohlendioxid - selbst bei der Stromerzeugung aus Biogas und nachwachsenden Rohstoffen; Atomstrom dagegen ist zwar „sauber“, dafür aber nicht gerade ungefährlich in der Herstellung (Tschernobyl läßt grüßen!). Um nun ein Auto mit Strom antreiben zu können, muß dieser erst in eine Batterie geladen werden. Bereits auf dem Weg dorthin geht einiges an elektrischer Energie durch Umspannen, Gleichrichten und Leitungsverlusten verloren; außerdem muß stets mehr Strom in eine Batterie geladen werden, als später wieder entnommen werden kann. Abgesehen davon wird die Umwelt bei der Fertigung moderner Hochleistungsbatterien ganz massiv belastet. Zudem sind diese Batterien - jedenfalls nach dem heutigen Stand der Technik - noch zu groß und zu schwer, sowie ziemlich teuer und mimosenhaft empfindlich. Ihre Lebensdauer ist nur sehr begrenzt und hängt davon ab, wie oft und wie schnell die Batterie geladen wird; nach 1000 bis 2000 Ladezyklen ist sie in der Regel am Ende. Abhängig von der jeweiligen Größe dürfte der Kaufpreis einer neuen Batterie dem eines kompletten Autos mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor entsprechen. Besonders interessant gestaltet sich bei einem Elektroauto der Winterbetrieb, das heißt also dann, wenn das Wageninnere beheizt und die Frontscheibe eisfrei gehalten werden müssen: Hier hat man dann die Wahl zwischen warmen Füßen oder einer eisfreien Windschutzscheibe, denn je nach Heizstufe verkürzt sich die Reichweite des Fahrzeugs um eine erhebliche Kilometerzahl. Daß der Ausfall an Mineralölsteuer vom Vater Staat durch die Anhebung der Kfz-Steuer kompensiert werden wird, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche und auch verständlich, denn irgendwie muß der Bundesfinanzminister ja wieder zu „seinem“ Geld kommen. Und daß die Prämien für die Kfz-Versicherungen bei den Elektroautos kräftig ansteigen werden, ist ebenfalls nachvollziehbar: Ein Elektroauto mit voll aufgeladener Hochleistungsbatterie gleicht nämlich einer rollenden Bombe und die zu erwartenden Unfallszenarien dürften entsprechend sein. Zum Schluß noch einige Worte zur Brennstoffzelle als eine Möglichkeit der Stromgewinnung: Hier wird der Strom im Auto zwar absolut kohlendioxid frei erzeugt, zum Aufspalten des Wassers benötigt man aber die gleiche Energiemenge, die der Wasserstoff bei der Oxidation später wieder abgibt plus einen Zuschlag von 100 Prozent; eine Brennstoffzelle hat nämlich nur einen Wirkungsgrad von etwa 50 Prozent. Und woher kommt der Wasserstoff? Richtig! Natürlich von den altbekannten Kraftwerken! Summa summarum: War wohl nichts mit der Umweltentlastung! Doch die Gesetze der Physik scheinen den Paragraphenklempnern in Berlin völlig unbekannt zu sein - auch wenn die Bundeskanzlerin sogar studierte Physikerin (allerdings „made in DDR“) ist. Ob bekannt oder unbekannt: Die Natur läßt sich nun mal nicht bescheißen – der Wähler schon!

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