Fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn – auf dem Weg in den ökologischen Abgrund (gedruckt) - QR Code Friendly


Schwabacher Tagblatt vom 15.08.2020 laut Genios.de
Betreff:
Leserbrief zum ST - Bericht über das abgelehnte Tiny House in Schwanstetten vom 8.8.2020 und die Ablehnung der Baumschutzverordnung in Wendelstein vom 13.8.2020

Nachricht: Umweltschutz wird in unserem Land mehr und mehr zu einem reinen Lippenbekenntnis. Sofern sich außer ein paar Engagierten überhaupt noch jemand zum Schutz der Umwelt bekennt. Da passt die Ablehnung des platzsparenden Tiny House so richtig ins Bild. Genauso wie der Bericht zur Ablehnung einer Baumschutzverordnung in Wendelstein im Tagblatt vom 13.8.2020. Aber dafür erschwert der Bund ja die Klagen gegen Großprojekte. Mit dem sogenannten Investitionsbeschleunigungsgesetz gibt’s dann zukünftig schneller noch ein paar ach so schöne Autobahnen und derlei Dinge mehr zusätzlich. Fazit: Mit dem grünen Taschentuch zu winken ist die eine Seite, Ökologie auch zu leben die andere. In diesem Land zählte und zählt aber nur der schnöde Mammon. Und sonst gar nichts. Von den Cree-Indianern soll ja die Weissagung „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ stammen. Es wird nicht mehr lange dauern bis sie sich erfüllt hat. Mit dem Tiny House hätte man ein kleines Zeichen gegen diesen Trend setzen können. Diese Chance wurde vertan.

Claus Reis


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