Endstation Brexit mit Einsatz von Militär- Patrouillenbooten gegen EU-Fischflotten - QR Code Friendly
Neben der Coronakrise ist in den Medien berechtigterweise der drohende Brexit das beherrschende Thema.
 
Wie es mit allen Wahlversprechen etc., dazu kommen konnte, ist bekannt:  Die Bürgerinnen und Bürger des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland (Bezeichnung wird seit 1927 verwendet) haben sich mehrheitlich für einen Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union ausgesprochen, der dann zum 1. Februar 2020 vollzogen worden ist. Dabei wurde im Austrittsabkommen eine Übergangsphase vereinbart, die zum 31. Dezember 2020 endet , und in dieser sollte vor allem Politik und Wirtschaft Zeit gegeben werden, durch eine Vereinbarung die zukünftigen Beziehungen zu regeln. Eine  Verlängerung dieser Frist ist nicht möglich, da Großbritannien den hierfür festgelegte Termin des 1. Juli 2020 verstreichen ließ.
 
Nun scheint eine derartige Vereinbarung nicht mehr zustande zu kommen, die Gespräche zwischen EU und UK drohen zu scheitern, auf den  sog. “No Deal”
zuzulaufen. Dies hätte gravierende Folgen für beide Seiten, ganz besonders aber für die Wirtschaft des Inselreiches, wenn die Handelsbilanzen verglichen werden.
 
Wie soeben ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums erklärte, ist die Regierung seines Landes zum Schutze ihrer Gewässer vor EU-Fischflotten auch bereit, militärische Patrouillenboote einzusetzen, und zwar “rund um die Uhr.”
 
Die oftmals angesprochene Absonderung Großbritanniens (Union von vier Landesteilen mit England, Wales, Schottland, Nordirland  mit insgesamt 66 Millionen Einwohnern) vom europäischen Festland, war nicht immer gegeben. Geschichtskundige wissen, dass englische Könige die Hälfte  des französischen Territoriums  beherrschten – zwar als lehenspflichtige Vasallen der französischen Könige  -- und erst nach dem sog. Hundertjährigen Krieg Festland-Europa verlassen mussten, sich dann aber weiter als Könige von Frankreich bezeichneten – bis zum Jahr 1816. Dies alles zusammen genommen  -- neben dem Verlust des Empire -- das tief verwurzelte Inseldenken und die oft spürbare Abneigung gegen das Festland?

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