Einblicke in den Wirecard-Abgrund - QR Code Friendly
"Wenn ein reputierter Big-Four-Prüfer(E&Y) sagt, der Abschluss ist korrekt, muss man sich darauf verlassen können.“  sagte der einstige Aufsichtsratschef von Wirecard, Thomas Eichelmann im Wirecard Untersuchungsausschuß.
Immerhin besaß er die - in solchen Fällen - erforderlichen Sebstzweifel. Durch die Beauftragung von KPMG als Sonderprüfer mit eigener Methodenhoheit habe er Klarheit schaffen wollen, so Eichelmann.
„Ein Chief Compliance Officer, der nichts mit Compliance zu haben wollte, ein Chefbuchhalter, der zwar alle Zahlen kannte, aber nichts verstand, und ein neuer Aufsichtsratschef, der alles komplett irre fand“, bilanzierte SPD-Parlamentarier Zimmermann. Von diesem Tag im Untersuchungsausschuss bleibe die Frage „War der Betrug wegen dieser Strukturen möglich, oder wurden die Strukturen genau so geschaffen, damit niemand den kriminellen Machenschaften auf die Schliche kommt?“
 
Wenn der zweite Teil Ihrer Frage zutrifft,  Herr Zimmermann, wie konnten dann solche Strukturen mitten im schönsten Teil Deutschlands  -in Bayern-  so geschaffen werden, so lange existieren und unentdeckt bleiben...?
 
 
Freundliche Grüße
H. Federmann
Nachhaltigkeitsökonom
53639 Königswinter
https://independent.academia.edu/HFedermann

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