Diskussion um Joshua Kimmich /
"Fatale Diskussion"
Thomas Kilchenstein - und viele andere - verurteilen den sozial engagierten Fußballspieler Kimmich ob seiner abwartenden Haltung zur Covid-Impfung.
Besser wäre es gewesen, den ersten Teil des letzten Absatzes Ihres Kommentares alleine stehen zu lassen: "Natürlich (!) ist es die Privatsache des Bürgers ...". Exakt so ist es. 
Insbesondere in einer Phase, in der aus immer mehr Ländern, die eine weit bessere Studienlage aufweisen als Deutschland, Berichte über zunehmende Impfdurchbrüche kommen, über Belegung von Krankenhausbetten bei Covid mit mehr als 50 % durch Geimpfte, führt die Berichterstattung der Frankfurter Rundschau, aber auch der meisten anderen Medien, in die Irre. Bezeichnend für die einseitige Darstellung: Im darunter stehenden Artikel "Selten gesehener Fehlpass" steht: "Beim Deutschen Meister sind aktuell laut 'Bild' fünf Profis nicht geimpft. Der aktuell an Covid-19 erkrankte Trainer Julian Nagelsmann hat die letzten beiden Spiele in Isolation verbracht." - vergessen wurde vom Autor leider der an dieser Stelle nicht ganz unerhebliche Hinweis, dass Trainer Nagelsmann doppelt geimpft ist. Ein Schelm, der Absicht unterstellt?
Das Engagement von Kimmich für andere widerspricht in keiner Weise seiner persönlichen Haltung. Im Gegenteil: Er überlässt die Entscheidung dem Einzelnen und hilft auch Menschen, die eine andere Haltung vertreten als er selbst.
@Herrn Kilchenstein: "Laienhaft Bedenken" artikulieren nicht nur Fußballspieler, Querdenker und Aluhutträger (Mein Gott, wie platt!), sondern zahlreiche renommierte Ärzte, Wissenschaftler, Universitäten, sogar staatliche Organisationen anderer Länder. Dass sie nicht so laut gehört werden, liegt leider auch an den Medien, die fast unisono die milliardenschwere Impfkampagne kritiklos weitertragen, ohne die Faktenlage kritisch zu betrachten.
Siegfried Müller-Hildebrand
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Siegfried Müller-Hildebrand
Autor: Siegfried Müller-Hildebrand

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