Brief einer Katholikin zu den Vorwürfen an den emeritierten Papst Benedikt XVI. und Kardinal Marx - mit konstruktivem Vorschlag - QR Code Friendly

Brief einer Katholikin - mit konstruktivem Vorschlag

zu den aktuellen Vorwürfen an den emeritierten Pabst Benedikt XVI. und Kardinal Marx



Die uneingeschränkte Untersuchungspflicht und vor allem die Ahndung zum skandalösen und strafrechtlich relevaten, tiefst unmoralischen, menschenverachtenden und unchristlichen Verhalten des emeritierten Papstes Benedikt, XVI., der nun auch nachweislich, auch als er noch in seinem Amt als Bischof/ Erzbischof / Kardinal Josef Ratzinger war, schwerste Verbrechen eines katholischer Priesters, der über Jahre hinweg Kinder sexuell missbraucht hatte, wissentlich verschwieg, steht bevor.

Er hat diese entsetzlichen Vorgänge nicht nur nicht verfolgt, sondern diesen Priester in eine andere Gemeinde versetzt, wo dieser weitere viele Jahre Kinder missbrauchen konnte.

Quasi mit päpstlicher Erlaubnis.

Einen solchen Papst braucht die Katholische Kirche nicht.

Auch dann nicht, wenn er (viele Jahre zuvor aus anderen, kontextlosen Gründen) zurück getreten ist.

Gleiches gilt für Kardinal Marx, München, nicht nur Kardinal sondern immerhin ehem. Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft, der davon wusste und diesen inakzeptablen Papst deckte. 

Ja, der Fisch fängt halt immer an, am Kopf zu stinken.



Wann handelt hier die Katholische Kirche endlich nennenswert?

Z.B. mit einem geschlossenen Rücktritt der Röm.-kath. Kurie.

Dies wäre dann mal eine überfällige glaubwürdige Aktion.

Viele Ausgetretene würden zumindest überlegen, wieder einzutreten und viele würden es tun.

Insgesamt könnte die Katholische Kirche dadurch an Reputation gewinnen und einen Teil Glaubwürdigkeit zurück erobern - ein langer Weg wäre es dennoch.

Aber einer, der aus meiner Sicht nur so, nämlich mit einer auffälligen, starken Aktion, erfolgreich gegangen werden kann.

Was bisher zu dieser Thematik geschah, war deutlichst zu wenig - und peinlich.



Mittlerweile muss man sich Fragen stellen lassen, wie "Warum bist Du noch Mitglied in der Katholischen Kirche" und sich dafür verteidigen - zu Recht.

Meine Antwort lautete bisher dazu: Ich weiss es nicht.

Weil ich es tatsächlich nicht mehr weiss.

Und es mir immer schwerer fällt, Mitglied in einer solchen Kirche zu bleiben.

Ich schäme mich -

für die Katholische Kirche,

für den emeritierten Papst Benedikt XVI.,

für Kardinal Marx

und für die unzählig vielen Priester, die Kinder sexuell missbraucht und körperliche wie seeliche  Gewalt angetan haben, mit millionenfacher Folge jeweiliger lebenslänglicher Traumatisierung.



Petra Reitzel, Heidelberg


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