Hier werden Radler zu eng überholt (11.2.22) - QR Code Friendly

anbei meine Meinung zum Bericht vom 11. Februar (Stuttgarter Zeitung) zum Radfahren 

Das Dossier zu Radfahr-Konflikten von Fr. Schmock und H. Plavec war ganz stark, zudem sehr zeitgemäß. Zur Nürnberger Str. möchte ich anmerken, dass dort ein ganzer Fahrradstreifen realisiert wurde und die gefühlte und reale Gefahrensituation sich drastisch entspannt hat. Bei der Theo eher umgekehrt: Hier gibt es nordostwärts wieder zwei Autostreifen und eine schmale Radspur, die extrem dicht an parkenden Autos entlang läuft. Also eine Verschlimmerung. Würde nun der Parksuchverkehr dort noch erhöht, wie die Cityinitiative Stuttgart gerne möchte, müsste man als ungeübter Radler sein Gefährt besser stehen lassen oder eine Station mit der S-Bahn fahren (welcher Unsinn, zumal alle Rolltreppen streiken).  Für die 30-Km-Zonen wird es an Steigungsstrecken zukünftig besser, weil der zunehmende Radverkehr überwiegend elektrisch unterstützt und flott unterwegs ist, und die Pkw-Lenker somit keine Überholgelegenheiten mehr herbeisehnen müssen. Am Herdweg (bergauf) ergibt sich eine interessante Konstellation: Der Bezirksbeirat möchte dort einen sogenannten Radschutzstreifen (gestrichelte Linie) aufmalen, wobei bekannt ist dass hierbei Radler noch enger überholt werden. Wann nimmt die Stadt Stuttgart den Anlauf, mit erhöhtem Elan eine sichere Infrastruktur zu errichten und parallel auch das ÖPNV-Fahren attraktiver zu gestalten? Dazu braucht es Planungspersonal und den richtigen Mindset.

Vielen Dank vorab,

Matthias Pfaff

Weitere Artikel
Autor: Matthias Pfaff

Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:
Kommentare  
# ... Radler zu eng überholt ...Alois Sepp 2022-02-12 20:19
Die Radler können mir fast leid tun, aber nur die, die die Verkehrsregeln kennen und auch einhalten.
Die anderen, leider der größere Teil, die den anderen Verkehrsteilnehmern gerne nur den "Stinkefinger zeigen, oder plärrende Geräusche von sich geben", bei denen spielt es sowieso keine Rolle. Die kennen weder Verkehrsregeln, kennen keine Fahrtrichtung, können den Fußweg nicht vom Radweg unterscheiden, dürfen machen was sie wollen, selbst wenn an der nächsten Ecke mal ein Polizist steht! Traurigerweise ist es um so ärgerlicher, wenn schöne, breite und gut markierte Radwege für viel Steuergeld angelegt wurden, trotzdem aber lieber die Fußgänger am Gehweg gefährdet werden. (wie z.B. in München)
Natürlich darf leider auch nicht vergessen werden, dass es auch eine Reihe motorisierter Verkehrsteilnehmer gibt, die lieber ihre Karre daheim stehen ließen, bzw. noch besser: "ihren Führerschein abgeben sollten"!

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 
(Durchschnittliche Bewertung 5 bei 1 Bewertung(en))