SPD und Rußland - SPD wo stehst Du? - QR Code Friendly

Ich kann es nicht begreifen: Erst verweigert die deutsche Regierung unter SPD Führung die Lieferung von alten Haubitzen, dann kommt zögerlich die Lieferung der 5.000 Stahlhelme zur "Verteidigung" der Ukraine. Eine SPD Landesministerpräsidentin Schwesig hatte zusammen u. a. mit einem Herrn Sellering (SPD) eine dubiose Stiftung, die eine russische Pipeline forcieren soll, gegründet. Oligarchenyachten werden in Deutschland noch immer nicht festgesetzt, und zu allem Überfluß dümpelt mehr als einen Monat lang eine Liste zum Kampf gegen den russischen Agressor dringend benötigter Waffen im Ministerium der SPD Verteidigungsministerin Lambrecht vor sich hin...Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, als ob die SPD sich nicht mit vollem Herzen hinter ein angegriffenes Land mitten in Europa stellt und aus welchen Gründen auch immer nicht felsenfest hinter der Verteidigung der Ukraine und damit auch unserer Werte steht. Ist es die traditionelle Nähe der Linken zu einem Moskau vergangener Zeiten, oder liegt es an einzelnen Personen, die möglicherweise nicht unser Demokratieverständnis teilen?

 

Helge Scheibe


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Kommentare  
# WaffenlieferungenGerhard Schöttke 2022-04-02 18:07
Ich persönlich bin nicht bereit, Einschränkungen in meiner Lebensführung hinzunehmen, nur weil sich die Herren Selenskyj und Putin nicht über territoriale Begebenheiten einigen können. Des Weiteren bin ich der Ansicht, daß das Aufbauschen dieses Konflikts bis hin zur Aussage, wir Deutschen seien „quasi Kriegspartei“ die Auseinandersetzung eher befördert, als daß sie geeignet ist, den Krieg schnell zu beenden. Deutsche Waffenlieferungen verlängern den Krieg und sind somit mitverantwortlich dafür, daß Menschen sterben müssen. Ich bin als Pazifist ein Gegner jeglichen Krieges, egal von welcher Seite er initiiert wird. Die USA sind mit den vielen Kriegen, die sie in den vergangenen 50 Jahren begonnen haben, nicht besser als Russland. Wessen Demokratieverständnis meinen Sie ?
# SPD / Russland ...Dieter Heußner 2022-04-03 12:21
Es mag sein, dass eine CDU-geführte Regierung "früher" Waffen in die Ukraine geliefert hätte. Hätte das den Verlauf des Krieges beeinflusst?

Die von Scholz ausgerufene "Zeitenwende" zieht die BRD mehr und mehr in den Krieg hinein, das finde ich nicht gut.

Eine souveräne deutsche Außenpolitik verhielte sich in diesem Konflikt neutral und trüge dazu bei, zu vermitteln. Eine solche Position brächte uns Anerkennung auf der Weltbühne. Die Chance ist auf Jahre hinweg vertan. Arschkriecher nimmt man nicht ernst. Und als Erstes müsste Scholz die blau-gelbe Zipfelmütze dauerhaft ablegen.

Im Übrigen schließe ich mich den Ausführungen des Hr. Schöttke uneingeschränkt an.

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