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Freibad Geesthacht: Die Verantwortlichen mit der Sammelbüchse losschicken…..

Nun steht es also da, das Protzbad, nur: Das vorgesehene Klientel kann die überteuerten Eintrittspreise nicht bezahlen!

Man muß sich fragen, ob der `17%-Bürgermeister‘ seine Schergen noch im Griff hat, wenn man sich diese Fehlleistung ansieht?!

Da trifft die Stadt mit der stadteigenen Gesellschaft einen Vertrag über einen Ausbau des bestehenden, herrlich an der Elbe gelegenen Freibades – natürlich ohne entsprechende Ausschreibung und Bürgerbefragung – und man wundert sich dann, daß

  1. eine Fristüberschreitung von einem Jahr stattfindet( wodurch das Schwimmen und -lernen für die Bürger in 2021 in Geesthacht nicht möglich war, und die Verantwortlichen der Stadt sich bei der Überlegung bzgl. möglichen Alternativen in der Umgebung nicht gerade viel haben einfallen lassen, im Grunde genommen überhaupt nichts)
  2. die vorgesehene Investition um mehr als 20% überschritten wurde(wenn die veröffentliche Endsumme denn stimmt?).

Jedes private Unternehmen wäre bei so einer Ausführung durch fällige Konventionalstrafen in den Ruin getrieben worden!

Und jetzt sollen die Bürger für diese Fehlleistung mit überhöhten Eintrittsgeldern haften?!
Das kann ja wohl nicht die Lösung sein!

Man sollte die Verantwortlichen mit der Sammelbüchse losschicken, damit sie selbst für einen Ausgleich sorgen, ggf. bei ihren Seelenverwandten in Hamburg, die sich mit der Vorkalkulation für ihrem Musiktempel in ähnlicher Weise `bewährt‘ haben?

Es mutet doch wie ein Witz an, daß ein Teil der Regierungspartei sich für Erhöhung der H4-Sätze und des Kindergeldes einsetzen, und die Verantwortlichen der Stadt Geesthacht speziell den Kindern der Wenigerverdienenden den Eintritt des Bades durch Wucherpreise verwehrt.

Bemerkenswerterweise haben sich die politischen Parteien der Stadt bisher mehr als zurückhaltend geäußert, vielleicht sollten die Honoratioren mal ihre Stimme erheben?

Abschließend sei erwähnt, daß auch ein Bürgermeister das Recht hat, Visionen zu haben(Bahnanschluß Bergedorf, Wasserstoffhafen Geesthacht/ Ein Gesinnungsgenosse hat zwar mal gesagt, wer Derartiges habe, sollte zum Arzt gehen…), aber er hat zunächst mal die Pflicht, seine Schergen auf das Gebot der Sparsamkeit zu verweisen.

Im Übrigen hätte man für einen Teil des nunmehr wohl feststehenden Gesamtinvestitionsvolumens durchaus eine beheizbare Traglufthalle für die kalte Jahreszeit über die bisher bestehenden Becken, finanziert über Leasing oder Mieten, ins Auge fassen können, dann hätte das Bad rund ums Jahr genutzt werden können und das sicher zu günstigeren Preisen.So etwas habe einige intelligente Kommunen schon vorgemacht( Schaffhausen (KSS), Chur (Obere Au), Romanshorn (Winterwasser Oberthurgau), Zuchwil (Sportzentrum), Basel (Garten- & Hallenbad Eglisee), Konstanz (Bodensee Therme), Tessin in Tenero (Leistungssportzentrum) und auch in Lugano werden zwei Freibäder im Winter überdacht)….

Unterzeichner meint schon jetzt zu wissen, daß die Verantwortlichen ganz schnell etwas an den Preisen ändern werden müssen, ggf. mit dem `Aufhänger‘, daß man auch den Flüchtlingen einen Eintritt ermöglichen möchte…..

P.Meinke, Geesthacht(parteilos)
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Autor: Peter Meinke

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