Nahrungsmittelversorgung durch die
Hallo, Herr Ernährungsminister!!!!
Es gibt Jobs in der Politik, die vielleicht nicht so besonders beliebt sind, manchmal auch nur durch die Persönlichkeit der Verantwortlichen und dessen Handeln in Erscheinung treten.

Davon hat man von dieser Institution, die ja auch noch für Landwirtschaft zuständig sein soll, bisher wenig vernommen.

Sollte nicht einem Ministerium mit ca. 1500 Mitarbeitern aufgefallen sein, daß hunderte von sog. `Tafeln‘,bestehend aus Tausenden von ehrenamtlichen Mitarbeitern die Ärmsten der Armen und neuerdings auch Immigranten z.B. aus der Ukraine, mit den notwendigen Nahrungsmitteln versorgen?

Eine Aufgabe, für die dieses Ministerium eigentlich zuständig sein sollte. Was machen diese hochdotierten Herrschaften da eigentlich, daß ihnen nicht einmal diese schlimme Entwicklung in einem der reichsten westlichen Länder auffällt?

Gerade in Zeiten, wo sich die Preisschraube fast in allen Bereichen nach oben bewegt, müssen diese Ehrenamtlichen darum kämpfen, überhaupt noch das Heranfahren bei den hohen Benzinpreisen bewerkstelligen zu können!
Nur der Solidarität der sonst oft beschimpften Discounter und sonstigen Spendern ist es zu verdanken, daß eine – leider immer kleiner werdende – Anzahl an Nahrungssuchenden versorgt werden kann!
Hier könnten die `Macher‘ aus dem Ministerium – sofern vorhanden – ein Zeichen setzen und aus ihrem sicher reichhaltig vorhandenem Budget eine Summe zu Verfügung stellen, welche nicht nur den Ehrenamtlichen eine gewisse Erleichterung bei ihrer Arbeit verschaffen würde(Treibstoffpreise, Fahrzeugunterhaltung, Zukauf von Nahrungsmitteln etc.), sondern auch einer größeren Anzahl Nahrungssuchender aus ihrer Misere helfen würde.

Vielleicht sollte man zusätzlich die Ehrenamtlichen mal ins Parlament laden und diese unter dem Beifall der vielzählig vorhandenen und gutbezahlten Volksvertreter mit Ehrenmedaillen auszeichnen?
Es gibt viel zu tun, packen Sie‘s endlich an, Herr Minister!
P.Meinke, Geesthacht – parteilos -
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Autor: Peter Meinke

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Kommentare  
# RE: Nahrungsmittelversorgung durch die `Tafeln'Dieter Heußner 2022-04-25 18:12
In den letzten Wochen erhielt ich aus unterschiedlichen Quellen Nachricht darüber, dass ukrainische Flüchtlinge ungehinderten Zugang zu den Tafeln haben, während die in prekären Verhältnissen lebenden Bundesbürger nur Zugang zu den Tafeln haben, wenn sie eine entsprechend ausgestellte amtliche Bescheinigung vorweisen können.

In der Nähe meines Wohnorts sollten ukrainische Flüchtlinge (hauptsächlich Frauen und Kinder) in einer dörflichen Umgebung untergebracht werden (ca. 15 km zur nächsten Kleinstadt, ca. 30 km zur nächsten Großstadt). Die Ladies aus der Ukraine weigerten sich auszusteigen. Sie bestanden darauf, in einer Großstadt untergebracht zu werden.

Wer hat Nachrichten von ähnlichen Begebenheiten, in denen sich die ukrainischen Flüchtlinge als Damen und Herren aufführen?

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bin dafür, dass man Flüchtlinge unterstützt, habe allerdings kein Verständnis, wenn diese bevorzugt behandelt werden wollen.

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Nahrungsmittelversorgung durch die "Tafeln"
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