Maulkorb weg - QR Code Friendly

Einreise mit dem Zug aus einem beliebigen Nachbarland nach Deutschland, an der Grenze nach Deutschland heißt es Maske anschnallen.

Es scheint ein spezifisches teutonisches Bedürfnis zu sein, mit beschlagener Brille und Maulkorb in Straßenbahn, Bus oder Zug zu sitzen. Ob Frankreich, Belgien, Dänemark oder die Schweiz, überall gibt es in den öffentlichen Verkehrsmitteln längst keine Maskenpflicht mehr.

 

Auffallend: in Schweden gab es nie eine Maskenpflicht, keine Lockdowns keine Ausgangssperren und dennoch weniger Fälle als in fast allen Ländern. Seltsamerweise war und ist Schwedens Weg ein beliebtes Shitstorm-Ziel. Inzidenz 6.7. 22: Schweden 33,8  (dreiunddreissig -komma-acht). In Polen gibt es seit März keine Maskenpflicht im ÖPNV mehr: Inzidenz in Polen 9,9 (neun- Komma-neun). Deutschland am 6.7.22:  678,8.

 

Laut dem Epidemiologen Prof.Klaus Stöhr verlängert Maskentragen die Corona Seuche. Damit wird Maskentragen sinnlos.

Das Virus wurde bisher stetig infektiöser (und gleichzeitig weniger pathogen). Jeder und jede wird sich nach derzeitigem Wissensstand früher oder später infizieren.

 Laut Stöhr ist das Exit-Ticket aus der Seuche allein Impfungen plus Infektion (vorzugsweise in dieser Reihenfolge).

Selbstverständlich schützen Masken unmittelbar vor Infektion. Die Maskenfans berufen sich dabei auf u.A. auf Labor-Studien der Strömungsforschung, etwa von Prof.Bodenschatz, MPI Göttingen, die die hohe Schutzwirkung von perfekt sitzenden FFP2 Masken nachweisen. Im Alltag sieht es allerdings ganz anders aus, schon weil die Maske selbst bei bestem Willen in der Regel nicht optimal sitzt.  Die meisten Ansteckungen finden freilich im Privaten statt - wer trägt denn zu Hause oder bei Bekanntenbesuchen eine Maske? Betrachtet über einen genügend langen Zeitraum haben Masken daher keinen Einfluß auf die Durchseuchung.

 

Vor allem in der warmen Jahreszeit ist mit geringeren Viruslasten zu rechnen und somit milderen und unbemerkten Verläufen. Ansteckungen im Sommer  können so zu einer zu einer niedrigeren oder gar gebrochenen Winterwelle führen.

Die Politik begründet die Maßnahmen und Aushebelung von Grundrechten allein mit der Auslastung der Corona-Intensivstationen, der Zahl von Coronatoten oder Long-Covid.

Freilich, die Intensivstationen waren nie überlastet. Es ist davon auszugehen, daß die Coronamaßnahmen durch ihre Kollateralschäden mehr Leid und Tote produzierten und noch erzeugen werden, als durch die Coronapolitik verhindert wurde.

So werden Krankenhausaufenthalte vor allem auch deshalb riskanter, oder dringend nötige Behandlungen finden nicht statt, weil immer mehr Krankenhauspersonal durch die Gängelei die Schnauze im wahrsten Sinne des Wortes voll hat und sich erträglichere Arbeitsbedingungen sucht.

 

Dabei war die Pflege schon vor Corona am Limit. So verbreiten sich derzeit in den Krankenhäusern durch Personalmangel verstärkt Multiantibiotikaresistente Keime.

Überhaupt, schon vor Corona erkrankten jährlich 400.000-600.000 Patienten an diesen MRSA-Keimen, vorsichtig geschätzt verstarben 20.000 Menschen daran. Kein Thema für Politik und Medien. Werden täglich die MSRA-Toten in der Tagesschau gemeldet? Daß das Problem lösbar ist zeigt sich in Holland.

Auch die psychischen Schäden an der Jugend und die Lernrückstände werden sich erst in Jahren auswirken.

 Prof.Stöhr liegt richtig: Corona sollte ein Thema für multidisziplinäre zusammengesetzte Gremien sein und darf nicht den Lieblings-Virologen der Coronapolitiker überlassen werden.

 

Schaue ich mir die Vita der bekanntesten Pandemiebekämpfer an, so kann ich Motive und Handlungsweise freilich erahnen .

 

Stöhr stört gewisse Aktivitäten. Verständlich, daß Lauterbach Herrn Stöhr im Fernsehen als Fachmann aus der "Dritten Liga" diffamiert (Drosten sei 1.Liga wie Bayern München, Stöhr dagegen so etwas wie FC-St.Pauli).

 

Weg mit den Masken in den öffentlichen Verkehrsmitteln und überall.

Überhaupt Schluß mit den Corona Maßnahmen. Wie viele Studien und Ländervergleiche inzwischen zeigen, das Virus interessiert sich weder für Lockdowns, Ausgangssperren oder Null-Covid.


Christian Wolter

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Autor: Christian Wolter

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Kommentare  
# Maulkorb wegAlois Sepp 2022-07-08 07:51
Meines Erachtens verbreitet der "Maulkorb" das Risiko erst recht, weil sich der gesamte "Mist" innerhalb und hinter versteckt hält. Aber warum gibt es das Masken-Theater überhaupt noch? Die Politik, die Medien, die Pharma-Vertreter, die Pharma-Lobby insgesamt, haben es der Bevölkerung MONATELANG eingetrichtert. Das Verhalten vieler Zeitgenossen zeigt ess ja heute noch sehr deutlich!
Warum soll man millionenfache, einfach zufließende Verdienste, so einfach abschaffen? Der Geldregen darf nicht aufhören!

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