Bedenken der Rentenversicherungspräsidentin: Rentner sollen leer ausgehen - QR Code Friendly

Da hat man Zähne im Mund und kann trotzdem nicht sprechen.

Dass ausgerechnet die Präsidentin der Rentenversicherung Bedenken hegt, Rentnern die Energiepauschale ebenfalls zukommen zu lassen, ist perfide. Die immer wieder angeführte Erklärung diverser Politiker und nun auch der Rentenversicherungspräsidentin, dass die Rentensteigerung in diesem Jahr besonders hoch (5,35%) ausfällt, ist dreist; ihr gegenüber steht eine Inflationsrate von momentan + 7,6%.

Und - Minister, Staatssekretäre, Bundestagsabgeordnete, Gutverdiener und nicht zuletzt Frau Roßbach - erhalten die Energiepreispauschale ohne viel Aufhebens und zusätzlich zu ihrem mehr als auskömmlichen Monatseinkommen.

Marie-Luise Arens

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Autor: Marie-Luise Arens

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Kommentare  
# RentenversicherungspräsidentinAlois Sepp 2022-07-11 17:17
Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund ist seit 01.01.2017 Gundula Roßbach. Frau Roßbach kann es sich ruhig erlauben "NUR" für sich zu denken. An die Rentner und Rentnerinnen braucht sie nicht zu denken, ist ja gut bezahlte Beamte! Warum soll man da, trotz Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, überhaupt an die Rentnenempfänger allesamt denken? Die stopft sich, genau wie die anderen gut Bezahlten aus der Beamtenkaste, bis hinauf in Bundestag und Ministerien das Geld lieber in die eigene Tasche.
Das war schon immer so, wird auch immer so bleiben. Vollmundig wird darüber in immer stärkerer Lautstärke hinausposaunt, dass die wuchtige Almosen-Anhebung von 5,35 Prozent eine massive Rentensteigerung bedeutet.
Es wird wider besseren Wissens aber bewusst verschwiegen, dass diese Rentenerhöhung eine Phars, eine Deklassierung derer ist, die für das gut genährte Auskommen von Frau Roßbach sorgen, bzw. gesorgt haben. Hinzu kommt, dass viele Rentnerinnen und Rentner von der Rentenerhöhung auch ohne Berücksichtigung der Preisspirale nur ein Minuseinkommen zu tragen haben, weil die Steuerbehörde gleich wieder zugeschlagen hat. Aber so etwas stört die gut situierte Rentenpräsidentin mit Sicherheit nicht!

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