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„Man wird einfach alleingelassen! Keiner fühlt sich zuständig.“ So beschreibt die betroffene Mutter in dem Artikel ihr Empfinden. Und es gibt doch Unterstützung! Der Verein Trauer e.V. in Regensburg bietet zum Beispiel Trauer-Coaching mit bis zu fünf Einzelgesprächen an. Das Angebot richtet sich explizit an Eltern, die ein Kind verloren haben und hier sind Menschen, die das gleiche Schicksal miteinander verbindet. Vielleicht kann das ein kleiner Trost sein und helfen, „den Weg ins Leben zurück zu finden“ (trauer-regensburg.de). Aus der Selbsthilfegruppe „SHG Trauernde Eltern Regensburg“, die sich einmal monatlich trifft, entstand der Wunsch von Regina Tuschl, selbst betroffene Mutter, einen Verein zu gründen. Sie ist die 1. Vorsitzende des Vereins und weiß als Trauerbegleiterin, was die Angehörigen in dieser tragischen Zeit brauchen, ob einen gemeinsamen Spaziergang, ein Gespräch, ein gemeinsamer Besuch des Grabes oder weiterführende Hilfe. „Dem Tod eine Richtung geben, die ins Leben weist!“ - das ist das Anliegen der Menschen, die hinter dem Verein stehen.

Nittendorf, 11.07.2022

Bettina Arnold

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Autor: Bettina Arnold

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