Neuer
Nun jedoch ein wohl wirklich spürbarer kalter Krieg!
 
Es ist müßig, danach zu forschen wer "Schuld" hat an der gräßlichen, kriegerischen russischen Aggressivität. 
Angemessem ist es jedoch durchaus, danach zu fragen wen die Schuld an der misslichen Situation in der Energieversorgung infolge dieser Entwicklungen trifft!" 
 
Zumal bereits im September 2014 deutlich nach den Alternativen zu russischem Erdags gefragt wurde!
 
Oder, in der ZEIT vom 13. März 2014 unter der Überschrift  "Pro Klima, contra Russland"  
"Wären die Europäer mutiger bei erneuerbaren Energien, würden sie unabhängiger von russischem Gas"
 
Damals war schon bekannt:
"Europas eigene Erdgasförderung sinkt bis 2030 um ein Drittel"   aber auch:
"Manche Regierungschefs glauben an eine Renaissance der Atomkraft"
 
" Es wäre für die Europäer so einfach, unabhängiger vom russischen Gas zu werden. Wie und mit welch geringem Aufwand, geht sogar aus einem amtlichen Dokument der EU hervor.
Aber die europäischen Staats- und Regierungschefs handeln nicht. Sie streiten."
 
aus : Die Zeit No. 12 _13. März 2014, S. 29 WIRTSCHAFT
 
Wer hat da wohl versagt? Wen trifft die Schuld?
Die Folgen von politischen Egoismen, Unaufmerksamkeiten, Nachlässigkeiten, strategischen Falsch- und Fehleinschätzungen, Unkenntnis über die grundlegenden Zusammhänge von Energieversorgung und Wirtschaft treffen uns alle!
 
Wie meinte  einst ein kluger russsicher Präsident  "Wer zu spät kommt den bestraft das Leben"
 
Freundliche Grüße
H. Federmann
Nachhaltigkeitsökonom
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Helmut Federmann Nachhaltigkeits Ökonom
Autor: Helmut Federmann Nachhaltigkeits Ökonom

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Neuer "kalter" Krieg
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