Fiktives Interview mit der Ex-Kanzlerin - QR Code Friendly

Diese in der Bundesrepublik immer noch verwendete veraltete Technologie, siehe Gesundheitsämter, ist sinnbildlich für den technischen und politischen Stillstand unter 16 Jahren Angela Merkel.

Sogar ehemalige Dritte-Welt-Länder sind uns im Verlauf ihrer Kanzlerschaften im Bereich der wichtigen Zukunftstechnologien mit Sieben-Meilen-Stiefeln enteilt.

Für Deutschlands wirtschaftspolitischen Niedergang empfindet man weltweit höchstens noch Mitleid.

Da Frau Merkel mit einem ihrer weltweit „schärfsten Kritiker“ nicht persönlich reden möchte, habe ich mir ein fiktives Interview mit der Ex-Kanzlerin ausgedacht.

Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es in der Realität ähnlich abgelaufen wäre.

Guten Tag Frau Bundeskanzlerin a. D. Wie geht es Ihnen? Sie sehen sehr gut erholt aus, strahlen förmlich und sind offensichtlich bestens gelaunt.“

Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land“.

Entschuldigung, ich wollte lediglich höflich sein. Apropos Notsituationen. Die Gaskrise trifft die Bürgerinnen und Bürger mit voller Wucht. Manche werfen Ihnen vor, dass sie mit ihrer Russlandpolitik einen erheblichen Anteil an dieser Krise tragen. Viele Bürgerinnen und Bürger fürchten, dass es vorerst vorbei ist mit schön kuschelig warmen Wohnungen im Winter, weil nicht zu frieren in Deutschland unbezahlbar wird“.

Was man vermisst, merkt man meistens erst, wenn man es nicht mehr hat. Afrika ist ein toller Kontinent “.

Soll das heißen, dass alle Bürgerinnen und Bürger nach Afrika auswandern sollen, weil es dort das ganze Jahr über warm ist?“

Deutschland, das sind wir alle“.

Was sagen Sie zu der Kritik, die Ihnen auch in den ihnen einst wohlgesinnten Medien mittlerweile entgegenschlägt?“

Wenn ich immer gleich eingeschnappt wäre, könnte ich keine drei Tage Bundeskanzlerin sein“.

Nun ja, Bundeskanzlerin sind sie ja nicht mehr. Nicht wenige sagen: Gott sei Dank. Wie reflektieren Sie selbst ihre politische Bilanz?“

Ich glaube, dass im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen ist“.

Aber Sie müssen doch zugeben, dass die Bundesrepublik in vielen Bereichen der Zukunftstechnologien im Verlauf Ihrer Amtszeiten von vielen anderen Ländern überholt worden ist. Das ist ein Fakt“.

Das Internet ist für uns alle Neuland. Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen“.

Wenn es denn in Zukunft noch genügend Kartoffeln gibt. Was glauben Sie. Werden Deutschland und die EU zum Armenhaus der Welt?“.

Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst!. Ich ahne, wovon ich spreche“.

Verzeihung, aber meine Frage war keineswegs rhetorisch gemeint. Im Herbst des Jahres 2015 haben Sie die Grenzen für Flüchtlinge offengehalten. Sieben Jahre später muss man leider konstatieren, dass die Integration dieser Asylsuchenden überwiegend gescheitert ist. Die deutliche Mehrheit lebt von Sozialhilfe und ist kaum integrationswillig".

Multikulti hat Deutschland in die Irre geführt, Multikulti ist gescheitert“.

Bitte beruhigen Sie sich wieder. Schließlich war die Migration in Deutschland vor dem Herbst 2015 insgesamt eine Erfolgsgeschichte. Die meisten Menschen, die damals zu uns gekommen sind, haben sich gut integriert. Gerade sie verstehen die undifferenzierte Aufnahmebereitschaft dieses Landes am wenigsten. Deutschland benötigt Zuwanderung um den Fachkräftemangel zu beheben. Verursacht unter anderem durch eine völlig fehlgeleitete Schulpolitik. Leider ebenfalls ein Relikt aus ihren Amtszeiten“.

Überhaupt nicht hilfreich“.

Ein Mindestmaß an Kritik sollten Sie schon vertragen. Zunehmend viele Menschen verlieren das Vertrauen in den Staat und die Demokratie. Eine besorgniserregende Entwicklung, die erst in ihren Amtszeiten Fahrt aufgenommen hat“.

Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit“.

Noch eine letzte Frage, Frau Merkel: Sehen Sie sich tatsächlich nicht in der vordersten Verantwortung für die derzeit krisenhafte Entwicklung dieses Landes?“.

Dafür bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung“.

Mit diesem einen Satz, verehrte Frau Bundeskanzlerin a.D., haben Sie mich vom Merkel-Saulus zum Merkel-Paulus verwandelt. Vielen herzlichen Dank für dieses aufschlussreiche Interview!“.

Freundliche Grüße

Alfred Kastner

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Autor: Alfred Kastner

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