Reise des Papstes nach Kanada - QR Code Friendly

Was muss noch geschehen, dass die Gläubigen endlich aufwachen?

Wenn es um Kindesmissbrauch durch Angestellte der röm kath. Kirche geht ist man gewohnt, dass das Oberhaupt der röm kath. Kirchen sich mit Jahre Verspätung aufmacht um sich sich für die Untaten seiner Angestellten zu entschuldigen. Er hat ja darin schon Erfahrungen sammeln können. Der Papst reiste zwar 2018 nach Irland, aber der Anlass war das Weltfamilientreffen. Der Missbrauch an Kinder und Frauen durch sein Personal und die Tötung von tausenden Babys in Nonnenklöstern war nur eine Erwähnung wert. Solche Reisen des Oberhauptes der röm. katholischen Kirche sind teurer, als die von den Bistümern ausgezahlten Euro an die missbrauchten Kinder. Für die ermordeten Kinder gibt es nur eine Entschuldigung. Da meint der Herrscher aus dem Vatikan, er muss jetzt mit großen Kostenaufwand nach Kanada reisen, nach dem an die breite Öffentlichkeit bekannt wurde, dass in der Vergangenheit in den von katholisch geführten Kinderheimen Ermordung, tausender indigener Kinder, durchgeführt oder veranlasst wurde. Ebenso, um durchzusetzen, dass die Urbevölkerung ihre Religion und Glauben annehmen, wurden brutale an den Urvölkern Umerziehungsmethoden angewandt. Diese fand schon zur Kolonialzeit in Afrika und Australien statt. Der Päbste wollte sich bei den Indigenen Völker Kanadas entschuldigen. Es ist ja scheinbar sehr ehrenhaft, da ja schon andere Päpste Kanada und Irland besuchten und nie eine Entschuldigung oder Wiedergutmachung erfolgte. Es ist schon Hohn, wenn er seinen doch so Allmächtigen Gott um Gnade und um Vergebung bei den Indigenen Völker Kanadas bittet. Wann will die Oberste Führung der katholischen Kirche endlich Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zeigen, dass ihre gelebte Religion in den fast 2000 Jahren ihres Bestehens, unvorstellbares Unheil und Unrecht begangen hatte und es bis heute nicht aufhört. Im Namen der Kirche Millionen Menschen ermordet wurden. Raubzüge und Zerstörung großer Kulturgüter im Namen der Kirche durchgeführt wurden. Das Vermächtnis von Jesus nie Grundlage ihres Glaubens war und ist, sondern Macht- und Geldgier, Unterdrückung von Völkern, Missachtung von Menschenrechten ihr Denken ist und diese auch noch heute die Grundlage ihrer vertretenden Religion zeigt. Wenn nach den Fällen der Ermordung von Kindern in Irland, Kanada und wer weiß noch in welchen Ländern es ein gläubiger Mensch, der Jesus verehrt und nach seinem Denken leben will, weiterhin in der röm. katholischen Kirche bleibt, tritt mit Füssen auf das Vermächtnis von Jesus herum. An Gott und Jesus glauben, bedeutet nicht, dass der Mensch sich einer Institution anschließen muss, die diesen Glauben nur zum Zwecke der Herrschaft und Unterdrückung seit fast 2000 Jahren betreibt. Wer glaubt, braucht keine Institution die sich auch noch überheblich Vertreter Gottes auf Erden bezeichnet. Wer glaubt, braucht keine mit Prunk ausgerichteten Tempel. Wer glaubt braucht keine dröhnenden Orgeln, wer glaubt braucht keinen prunkvoll gekleideten Vorbeter. Er geht in die Natur und ist erstaunt über die Vielfältigkeit von Leben, dass ihn begegnet. Er schaut nachts in den Himmel und betrachtet die Unendlichkeit des Weltalls. Er geht an die Meere und Ozeane und sieht die unfassbare Weite. Kehren wir von Gier, Hass, Hektik und Zerstörung getriebenen Menschen doch einmal in uns selber und sehen es als Geschenkt an, dass dieses vielseitige und reichhaltige Leben auf den einzigen Planeten, der für uns zur Verfügung steht uns am Leben erhält und keine Religion das ersetzen kann, sondern eher sie zur Zerstörung Beihilfe leistet.

Klaus Kröger

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Autor: Klaus KrögerWebsite: https://zukunft-mensch.com

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