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Sehr geehrte Damen und Herren,

wer soll das bezahlen? Wer hat das bestellt? Wer hat so viel Pinkepinke? Wer hat so viel Geld?

Diese Fragen werden sich künftige Generationen stellen, wenn es um die Rückzahlung der Staatsschulden geht, die die aktuelle Generation der Erwachsenen anhäuft.

So wenig Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Nachkommen war in der Geschichte selten.

Angesichts der erdrückenden Schulden werden sie es einmal deutlich schwerer haben, ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Über dem Reichstagsgebäude sollte man den Schriftzug hängen „nach uns die Sintflut“.

Die Sozialausgaben haben sich von rund 146 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf aktuell rund 200 Milliarden Euro erhöht. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg von rund 5,5 Milliarden Euro.

Dies bedeutet eine Steigerung des prozentualen Anteils am gesamten Bundesetat von etwa 47 Prozent im Jahr 2013 auf circa 53 % Prozent.

Die zusätzlichen Kosten für das Bürgergeld nicht mit eingerechnet.

Unter dem Eindruck, wie in anderen elementaren Bereichen, wie beispielsweise der Infrastruktur oder den Schulen, bei denen es zum Teil um wesentlich kleinere Beträge geht, politisch um „jeden Euro“ diskutiert und geknausert wurde und wird, ist diese Entwicklung schon bemerkenswert.

Das Bürgergeld ist ein völlig falsches Signal. Zumindest klingt der Begriff netter als „Hartz-IV“.

Mit den Bescheiden zum Bürgergeld werden gleichzeitig die Einladungen zum Nichtstun verschickt.

Arbeitsunwillige werden in Deutschland regelrecht hofiert.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass sich ein Land, in dem Arbeitskräfte, vor allem auch für einfachere Tätigkeiten, händeringend gesucht werden, ein Heer von Beziehern von Sozialleistungen heranzieht.

Dabei gilt meine hauptsächliche Kritik nicht einmal den Beziehern selbst. Denn sie nehmen lediglich für sich in Anspruch, was der Staat ihnen bietet.

Faulheit ist kein Verbrechen. Trotzdem kann ich nicht verstehen, dass sich ein gesunder Mensch im arbeitsfähigen Alter zu Lasten der Allgemeinheit dauerhaft vor der Arbeit drücken kann.

Kranken und behinderten Menschen sowie Alleinerziehenden steht die soziale Fürsorge uneingeschränkt zu. Für diese Personengruppen waren Sozialleistungen in dieser Form ursprünglich einmal gedacht.

Die größte Sorge der Politik gilt potenziellen sozialen Unruhen.

Einen ersten Vorgeschmack der gefühlt zunehmenden Aggressivität lieferten jüngst deutsche „Fußballfans“ bei den Europapokalspielen ihrer Vereine in Frankreich.

Ein Arbeitnehmer wird nach einem anstrengenden Arbeitstag wenig Lust empfinden, zum Demonstrieren oder Krawallmachen auf die Straße zu gehen.

Die Arbeitnehmer, insbesondere im privaten Gewerbe, spielen als Wähler zunehmend eine untergeordnete Rolle.

Als „Melkkuh“ bleiben sie für den Staat jedoch höchst interessant.

Statt die Rahmenbedingungen für Gering- und Normalverdiener zu verbessern, konzentriert sich die Politik auf jene, die nicht arbeiten wollen und für die sogar der Gang zum Arbeitsamt nicht mehr zumutbar erscheint.

Man muss kein Rechengenie sein um auszurechnen, dass sich Hartz-IV-.(bzw. künftig Bürgergeld-) Bezieher unterm Strich finanziell häufig besserstellen als Niedriglöhner.

Woher angesichts dieses Missstandes der Anreiz kommen soll, eine Arbeit aufzunehmen, ist mir schleierhaft.

Freundliche Grüße

Alfred Kastner

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Alfred Kastner
Autor: Alfred Kastner

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Kommentare  
# Der neue BeschlußNorbert Jaeck 2022-09-15 17:07
Sprechen wir mal Deutsch ! Ich kann die ,, nichtarbeitenden Leute " sehr gut verstehen ! Warum arbeiten , wenn es mir besser geht ohne Arbeit ? Lass doch die Andern ruhig Schindern - mehr Geld haben die auch nicht . Und das stimmt sogar . Ein Rentner - So genanter ,, Zoni " Hat als normal Verdiener in etwa genau so viel - nach allen was bezahlt werden muß ! Da aber ein Habeck - eine Baerbock und wie sie alle heißen vom eigentlichen . Leben keinen blassen Schimmer haben , wundert mich eigenlich in diesem ,, meinem Staat " gar nichts mehr . Die Leute , die das Land aufgebaut - so wie die Gehälter der Lügner - was anderes sind sie für mich nicht - haben können ja sehen, wo und wie sie zurecht kommen . Armes Deutschland ! Ab auf die Straße und endlich Leute ins Abgeordnetenhaus , die ihr Handwerk verstehen . wenn sich - die letzte Generation auf der Straße festklebt , dann soll sie doch . Warumm muß die Polizei sie wieder ablösen? Denke mal - die Polizei wird woanders nötiger gebraucht als bei solch bekloppten Aktionen . Stellt den Leuten eine Flasche Wasser hin - damit sie nicht verdursten , und gut ist . Wie Sie dort wegkommen ist nicht Sache der Polizei - das haben Sie ja auch ohne Polizei fertig gebracht . ( wie das Wasser allerdings getrunken wird, ist nicht Sache des Staates. Sie sollten jeden Einsatz der Polizei gleich vor Ort bezahlen ! Ich habe fertig ! ! ! N.Jaeck
# Die Arbeitsunlustigen ....Alois Sepp 2022-09-18 18:58
... will man doch gar nicht verschrecken. (Die unverschuldet in diese Lage gekommenen ausgenommen!!)
Die Anderen, die es ihr ganzes Leben lang schon meisterhaft verstanden haben, sich auf Kosten der "Arbeitenden" durchzuschmarotzen, darf man doch nicht anpacken, sind doch die Wähler unserer Polit-Clowns. Ohne deren Stimmen wären doch Habeck und Konsorten nicht mit am Ruder! Also weiterhin hofieren, ganz einfach. Der doofe Michl schaut ja zu, hälts Maul und bezahlt, einmal ordentlich Kante zu zeigen, wäre zuviel verlangt!

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