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Piech hat jahrelang gebetsmühlenartig verkündet, dass VW der Größte - weltweit - werden muss. Wer der „Größte“ sein will, wir erinnern uns, agiert immer auf einem Schlachtfeld. Das Recht bleibt meist als Erstes auf diesem zurück.

Am meisten ärgert mich, für wie blöd uns Winterkorn und Konsorten halten. Auch wenn er von dieser Software nichts gewusst hat, was nach Ferdinand Dudenhöffer unmöglich ist, war er auf jeden Fall für  das Betriebsklima verantwortlich, in dem hochrangige Mitarbeiter glauben, mit derartigen Strategien das Wohl der Firma zu fördern. Schaden wollten sie VW sicher nicht, sie glaubten nur, wie die meisten Verbrecher, dass sie schlauer sind als alle anderen, vor allem die rechtstreuen Deppen, und nicht erwischt werden.

Unsere JVAs sind voll mit Leuten, die vergleichbar Pipifax-Betrügereien begangen haben. Fahren dieses Mal auch einige Leute ein, die dieses Verbrechen zu verantworten haben? Anders als Peter Hartz ohne Bewährung? Zumindest Art. 3 GG verlangt das. Das ethische Klima scheint sich bei VW seit dem Nuttenskandal nicht verändert zu haben, jedenfalls nicht zum Positiven, denn an der Abgasmanipulation muss es erheblich mehr Beteiligte geben als bei der Hartz-Sache.

Dieser Großbetrug  zeigt auch wieder einmal, dass wir dringend ein Unternehmensstrafrecht brauchen. Eine neue Studie des Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz hat gerade herausgefunden, dass „dass in Deutschland doppelt so viele Menschen an Verkehrsemissionen sterben wie an Verkehrsunfällen.“ Etwa 3,3 Millionen Menschen sterben jährlich weltweit an Luftverschmutzung. Es geht bei den VW-Straftaten also nicht nur um Vermögensschäden. Es ist ein Schlachtfeld.

 Hieran wird wieder einmal deutlich, was wir uns weder als Volkswirtschaft noch als Rechtsstaat leisten können. Das sind nicht 'die Flüchtlinge', das sind  unsere 'Global Players', die meinen, dass die Gesetze für sie nicht gelten. Siemens und die Deutsche Bank haben die Haltung auch schon demonstriert.

'Die Flüchtlinge' sind eine Folge des unbestechlichen Gesetzes von Ursache und Wirkung, in der indischen Philosophie  'Karma' genannt. Kaum befördert und verdient man an Kriegen, hat man die Konsequenzen zu tragen, wenn auch in Deutschland selten so direkt wie jetzt.  Das Wohlleben als 'Händler und Meister des Todes' ist immer vergiftet.  In den sechziger Jahren haben wir folgendes Lied  gesungen:  https://www.youtube.com/watch?v=HRhHpTRuBrk

Die Refrain-Frage  ist nach wie vor hochaktuell: "Wann wird man je verstehn'?"

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