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Spätestens an der Endstation der ICE-Züge kommt die Laune der Bahn-Fernreisenden auf dem Tiefpunkt an. Sie müssen wegen der abgesackten Gleise bei Niederbühl auf ihrer Fahrt in den Süden mehr Zeit einplanen, sollen mehrmals umsteigen, dürfen in einem Bus übers Land hoppeln – und dann erleben sie auch noch einen der heruntergekommensten Bahnhöfe des Landes: Rastatt.

Hier gibt es im Grunde nichts, was überall sonst längst zum Standard gehört. Tausende Menschen quälen sich in diesen Tagen über steile Treppen hinauf und hinab, Rollstühle und Kinderwagen müssen von Mitreisenden hinuntergewuchtet werden, schon der Ausstieg aus den pfeilschnellen Superzügen wird zum Abenteuer. In der engen und völlig verdreckten Unterführung bekommt manch einer Platzangst. In Rastatt endet die Glitzerwelt der Bahn.

aus  https://bnn.de/lokales/rastatt/das-ende-der-glitzerwelt-der-bahn

 

Eine Hauptschlagader des europäischen Schienenverkehrs, die Rheinschiene verbindet die Häfen Rotterdam, Bremerhaven und Hamburg mit Genua  - stillgelegt durrch Schusseligkeit!

Viele tausend Pendler (Verbraucher, Konsumenten) sind betroffen - und die Reparatur könnte noch länger dauern als bislang gedacht.

Wer übernimmt endlich dafür die Verantwortung? Der Eigner? Die Baufirma?

Bei jeder Lapalie melden sich mundfertige Politiker schlaumeierisch zu Wort und nerven die Bürger in  endlosen Talk-Runden.

Zu dieser wirklich wichtigen Bürgerangelegenheit  vernehmen die Bürger nicht einen Piepston......Wo ist POFALLA?

Sechs Tage nach dem Tunnel-Kollaps fehlen Transparenz und Perspektiven-

DB-Baustellenmanagement im Verkehrsausschuss des Bundestages überprüfen!

Welche Konsequenzen – vom Schadenersatz bis zur kompletten Überprüfung des Baustellen- und des Risikoma­na­gements der DB Netz AG – mittel- und langfristig aus dem Unglück in Rastatt zu ziehen sind, will das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen nicht aus den Augen verlieren. Schulze:

„Etwa die Frage, ob man wirklich fünf Meter unter 1.600 Tonnen schweren Güterzügen eine Tunnelbaustelle installiert und keinen „Plan B“ hat, wenn da etwas schief geht.“

Bis zu 370 Züge fahren täglich an Rastatt vorbei. Nun hat eine Panne die wichtigste Nord-Süd-Strecke der Bahn unterbrochen - nach SPIEGEL-Information kann das noch Wochen dauern. Abhilfe könnte von der Bundeswehr kommen.

Um Ausweichmöglichkeiten zu schaffen, werden auf der Neckar-Alb-Bahn Personenzüge im Regionalverkehr gestrichen: Die Bahn will diese Strecke nun nach eigenen Angaben an Werktagen "rund um die Uhr" mit Güterzügen befahren Dass nur unzureichende Ausweichstrecken bereitstehen, liegt einem Sprecher des baden-württembergischen Verkehrsministeriums zufolge am Bund: Das Bundesverkehrsministerium habe über Jahrzehnte diese Nebenstrecken vernachlässigt, "doch nun rächen sich die Sünden der Vergangenheit". 

Als  "Panne" und als "Unglück" bezeichnet der "SPIEGEL" die Vorkommnisse auf der Rheintalstrecke!? Das ist  weder Panne noch Unglück, sondern erwartbare Folge  jahrzehntelanger vorsätzlicher Vernachlässigung von werthaltiger und nachhaltiger Infrastruktur!

Dieses Ereignis zeigt hoffentlich  endlich einmal der gesamten Öffentlichkeit  sehr deutlich die ganze Misere und das katatrophale  Ausmaß der bisherigen jahrelangen  dilletantischen und einseitig auf "Automobil und Straße" setzenden Verkehr(t)politik in der Bundesrepublik!

Verkehrspolitik war jahrzehntelang in der Bundesrepublik ausschließlich grenzenlose   Asphaltierung, Betonierung und Versiegelung von Natur in technokratischem Größenwahn zusammen mit  Versagen und Inkompetenzen der politisch Verantwortlichen aus allen Parteien und auf allen Ebenen!!

Das ist dafür eine erste Quittung!

hallo zusammen,

im Anhang findet Ihr ein Foto der Tunnelbohrmaschine, die 18 Mio. EUR gekostet hat und nagelneu war. Sie muss aufgegeben werden, weil sie aus dem Tunnelloch nicht geborgen werden kann.

Der Fehler der DB war, dass man das Experiment mit der Vereisung des Erdreichs an der wichtigsten Nord-Süd-Strecke Deutschlands gemacht hat. Meine ehemaligen Kollegen bei der DB Netz AG, mit denen ich im Kontakt
stehe, haben dafür ebenfalls kein Verständnis.

Alle etwaigen Umleitungsstrecken sind entweder nicht elektrifiziert und/oder eingleisig. Und auf französischem Gebiet verläuft zwar eine Parallelstrecke. Aber die SNCF hat keinen vergleichbaren diskriminierungsfreien Netzzugang wie die DB.

Gruß

Rainer
> Die Sperrung der Eisenbahnstrecke im oberen Rheintal und die daraus resultierenden Folgen zeigen deutlich, dass die Bahn "am Limit" fährt. Unsere Nachbarländer, wie die Schweiz , Österreich und die Niederlande haben ihre Bahnsysteme stets weiterentwickelt, hier in Deutschland wird die Bahn spätestens seit Mehdorn kaputtgespart. Der normale Betrieb ist kaum zu bewältigen, an ein "Mehr", auch im Sinne einer Verkehrswende, ist kaum zu denken und wenn es einmal eine Streckensperrung gibt, gibt es keine Ausweichmöglichkeiten.

Helmut Federmann

 

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