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Der Nds. Innenminister Pistorius ( SPD ), u. a. zuständig für die innere Sicherheit und Sport,

möchte die eingetretene Verhärtung zwischen den Fussball-Fan-Gruppierungen und den BL- Vereinen entschärfen. Ein Vorhaben, das von der Aufgabenstellung exakt der Zuständigkeit seines Fachministeriums zugeordnet ist. Die öffentlich erklärte Absicht, dass bisher verbots-widriges Abbrennen von Pyrotechnik möglicherweise legalisiert werden soll, halte ich für ausgesprochen unqualifiziert. Mir ist überhaupt nicht bekannt, was den Fussball und die Pyro-technik „verbindet“. Mein hoffentlich noch gesundes Rechtsempfinden sagt mir, dass der Vertrieb, die Aufbewahrung, die Abgabe und das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in verschiedenen Kategorien in einschlägigen Vorschriften und Gesetzen deutlich geregelt sind. Diese Rechtsvorschriften dienen dem Schutz von Leib und Leben anderer Menschen und ebenso dem Erhalt fremder Sachwerte. Hierzu darf es keine rechtsfreien Räume gewaltbe-

reiter Krawallmacher in Fußballstadien geben. Daran darf auch in Zukunft nichts geändert werden. Insofern hat Minister Pistorius einen von Anfang an untauglichen Gedanken in die öffentliche Diskussion getragen, der nicht weiter verfolgt werden sollte. Für das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in Stadien gibt es aus Sicht der sportinteressierten Zuschauer keine überzeugenden Argumente. 

Auch dann nicht, wenn es offensichtlich so genannten Fan-Gruppierungen nicht gefällt. Das

positive Stadionerlebnis soll anstatt von Fankrawallen allein über Live-Sportveranstaltungen erreicht werden. Dem verbotswidrigen Verhalten in Stadien, Bahnhöfen und öffentlichen Ver-

kehrsmitteln durch Angehörige der Ultra-Szene muss mit allen rechtsstaatlichen Mitteln Einhalt geboten werden. Es ist haarsträubend, was in dieser Beziehung bisher vom „Rechts-staat“ toleriert worden ist. Sportveranstaltungen und Pyrotechnik haben gar nichts gemein-sam. Kritisch sehe ich hingegen die Kollektivstrafen durch Organe des DFB, weil zwangs-läufig immer auch Unschuldige benachteiligt werden. Hier muss die Beweisführung gegen Straftäter auf verschiedenen Wegen intensiviert werden. Technische Möglichkeiten zur notwendigen Beweisführung sind ausreichend vorhanden. Sie müssen nur intensiv genutzt werden.

Als langjähriger Vorsitzender eines Dorfvereins kann ich von einer weiteren Verfolgung

der „Minister-Idee“ auf Legalisierung des Verbrennens der Pyrotechnik nur dringend abraten.

Das wird zu einer Fehlentwicklung führen.

Verletzungen werden in der VIP-Lounge kaum zu befürchten sein. Andere Besucher wären

der Gefahr im Stadion schutzlos ausgesetzt. Dazu darf es nicht kommen!

Kurt-Heinz Zühlke

Bad Pyrmont 

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