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Der Konstanzer Professor Beck behauptet in der Südwestpresse, Samstag 25.07.2015, dass die Hexenverbrennungen im Mittelalter
nichts mit der Kirche zu tun gehabt hätten. Hier meine Antwort:
Ertränkt, gerädert, verbrannt 25.07.2015
Die Aufarbeitung des Hexenwahns und die Rehabilitation der unschuldigen Opfer sind überfällig, zumal heute noch in Afrika und Indien jährlich Hunderte wegen Hexerei getötet werden. Ich möchte hier aber vor allem der Ansicht widersprechen, dass die Kirchen nichts mit diesem Wahn zu tun hatten. Die Kirchen hatten zur Zeit des Hexenwahns praktisch die totale Herrschaft im ganzen Abendland und wollen heute nichts mit dieser Finsternis zu tun haben? Der mittelalterliche Hexenwahn hat seine Ursachen in der christlichen Theologie, in der „Sündhaftigkeit der Frau“. Schon im Alten Testament steht: 2 Mos 22:18 Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen. In der Bibel wimmelt es von Teufeln und bösen Geistern. Damit wird das irrationale Denken und Handeln vorbereitet. Der Hexenwahn wurde durch die geistigen Führer der Kirchen: Augustinus, Thomas von Aquin, Luther …fest in den Köpfen der Gläubigen verankert.  Gregor IX., 1227-1241, gab als erster Papst den Befehl zur Hexenverfolgung.
1484 veröffentlichte Papst Innozenz VIII. seine „Hexenbulle“ und warnt zum Schluss jedermann unter Androhung schrecklicher Strafen, der von ihm befohlenen Hexenausrottung entgegenzutreten.
Die Dominikaner Heinrich Kramer und Jakob Sprenger  schrieben mit dem „Hexenhammer“ 1489 die Gebrauchsanleitung zur Hexenverfolgung.
 
Die Erz / Bischöfe von  Salzburg, Würzburg, Trier, Bamberg… ließen hunderte von Frauen, Männern und Kindern als Hexen verbrennen.
Fürstabt Honorius von Schreckenstein  hat 1775 im Stift Kempten die letzte Hexe in Deutschland verurteilt.
 
Roland Fakler

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