Berichterstattung über die Schwabacher OB - Wahl (gedruckt) - QR Code Friendly
Schwabacher Tagblatt (Nürnberger Nachrichten) vom 10.02.2020

Nun ist es also amtlich (siehe Amtsblatt der Stadt Schwabach vom 7.2.2020): Die Schwabacher haben am 15.3. die Wahl zwischen fünf OB – Kandidaten. Das ist ganz nett, aber interessant wird eigentlich erst die Zeit nach der Kommunalwahl. Rückblickend denke ich da an die Pleite mit dem Stadtbusverkehr in den Jahren 2015 bis 2018, in der es in Schwabach, das sich ja mitten in der Metropolregion Nürnberg befindet, einen Stundentakt auf dem untersten Level gab, der nicht einmal auf die Pendlerzüge von und nach Nürnberg abgestimmt war. Ich denke an eine Wahlperiode, in der die Bürger mit Steuer- und Abgabenerhöhungen, z. B. bei der Grundsteuer und den Kinderbetreuungsgebühren, überzogen wurden und an den Flächenfraß, der auch nicht wirklich eingedämmt wurde. Und so weiter und so fort. Alles Dinge, die sich im negativen Sinne weiterentwickeln können. Oder sollte ich mich da täuschen? Und nicht zuletzt: Wie soll die öffentliche Sicherheit, Stichwort Videoüberwachung in kritischen Bereichen, z. B. dem Bahnhof, verbessert werden? Was haben die Bürger in Bezug auf ihre öffentlichen Einrichtungen, Stichwort Schule Penzendorf, zu erwarten? Werden diese am Ende der Allgemeinheit entzogen, um sie los zu werden und zu Geld zu machen, und sie somit unwiederbringlich zu verlieren? All das ist in einem Wahlkampf, in dem sich alle Kandidat(inn)en als Hüter(innen) der Bürgerinteressen ausgeben, nicht abschließend zu klären. Fazit: Interessant ist nicht nur die Wahl, sondern die gelebte Zeit danach. Und dafür braucht es kompetente Politiker mit einem ausgeprägten Bezug zu Schwabach. Den aber haben mit Sicherheit nicht alle OB – Anwärter. Fazit: Es bleibt spannend, nicht nur in Schwabach. Natürlich auch in Bezug auf die Wahlen für die Kommunalparlamente.

Claus Reis

  1. Die anhängende JPG - Datei stellt den in der Zeitung publizierten Leserbrief dar. Die Kürzungen verzerren hier den Inhalt.
  2. Der Link zeigt auf meinen Artikel, so wie ich ihn an die Zeitung schickte.
  3. Über die Bürgerredaktion wurde er korrekt veröffentlicht.

Das gibt zu denken.

 

Und zur Klarstellung: Ich habe kein Parteibuch und mit keinem der Kandidat(inn)en ein Problem.

Aber was denken sich Leute, die so ein wirres Zeug aus einer doch wohl vernünftigen Eingabe kreieren?

War’s am Ende der Lehrling?

 

Fazit: Macht nur noch die Nutzung der sozialen Medien und der www.buergerredaktion.de Sinn?       

 

Und nicht zuletzt: Das kann jedem passieren. Oder hoffentlich besser nicht… 

 

Viele Grüße

Claus Reis


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