Die zeitlich befristete Senkung der deutschen Mehrwertsteuersätze ab 1.7.2020 (7x gedruckt) - QR Code Friendly


Unfassbar!
Da passiert in Deutschland einmal etwas Vernünftiges und schon sind in den Medien Schlagzeilen wie „Firmen warnen vor Umstellungsproblemen.“ und „Jetzt droht das Mehrwertsteuer-Chaos.“ zu lesen.
Was manche Leute umtreibt, das ist oft wirklich schwer nachvollziehbar. Denn am Ende ist das ganze ja lediglich eine Aufgabe für den Computer, dem man halt sagen muss, welchen Mehrwertsteuersatz er zu berechnen hat. Viel wichtiger ist doch die Tatsache, dass mit der Mehrwertsteuersenkung die Menschen wirklich entlastet werden und freier konsumieren können. Und das sollte auch so bleiben, also in einem Wegfall der zeitlichen Senkungsbegrenzung münden. Die Mehrwertsteuer bedeutet doch am Ende nichts anderes wie eine Belastung des Endverbrauchers und hier wiederum trifft es, wie meistens, die Schwächeren.
Ein kleines Beispiel soll das verdeutlichen: Man kauft sich einen Fernseher im Wert von € 1000,--. Darauf sind dann 19 % Mehrwertsteuer (MWST) zu entrichten und somit sagenhafte € 190,-- zusätzlich. Für keinerlei Gegenleistung, für nichts! Was soll das? Nicht zuletzt bezeichnen manche die MWST auch als Abzocksteuer. Sie verteuert die Preise, belastet die Bürger und drosselt den Konsum, schadet also am Ende sowohl der Wirtschaft als auch dem Verbraucher. Nur der Fiskus kann sich damit die Taschen vollstopfen.
Das irrwitzige Gejammere über die begrenzte Senkung sollte also schnellstmöglich in massive Forderungen nach einer dauerhaften Reduzierung der beiden MWST-Sätze münden. Sonst gibt es am 1.1.2021 wirklich Grund zum Jammern. Dann nämlich, wenn wieder 19 statt 16 und 7 statt 5 Prozent Abzocksteuer zu zahlen sind.

Claus Reis

www.isartau.de und www.heimatrebell.de


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