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Nürnberger Nachrichten vom 07.12.2021 laut genios.de   

Das Thema:

Der ADAC ermittelte in einer Umfrage eine vermeintliche Mehrheit für den Frankenschnellweg-Ausbau. Es stellt sich somit die Frage, wie repräsentativ dieses Ergebnis ist. Der ADAC ist ja schließlich als streitbarer Kämpfer für die freie Fahrt der freien Bürger bekannt. Spötter verbinden mit diesem Automobilklub auch das Motto „Vollgas für alle!“.

Der Originalleserbrief:

Die Umfrage des ADAC zum kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellweges ist doch so repräsentativ wie eine Befragung der Pelztierzüchter zum Verbot der Pelztierzucht. Fakt ist, dass es sich bei diesem Straßenbauprojekt um eine überholte und unzeitgemäße Planung handelt, die schnellstens und endgültig dahin gehört, wo sie schon lange sein sollte: in den Papierkorb. Wer Nürnberg umfahren will, muss nicht mitten durch die Stadt, er hat die Möglichkeit dies über sechsspurige Pisten außen herum zu tun. Anders formuliert: Weg mit dem Tunnelblick, hin zu einer zeitgemäßen und ökologischen Verkehrspolitik! Der Tunnel des Frankenschnellweges würde nicht nur enorme Baukosten, sondern auch irrsinnige Folgeaufwendungen für den Unterhalt verursachen. Und dieses Geld kann man wahrlich sinnvoller ausgeben.     

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Claus Reis
Autor: Claus Reis

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