Voll daneben in Nürnberg – wenn Bürgerinteressen auf der Strecke bleiben! (gedruckt) - QR Code Friendly



Nürnberger Nachrichten vom 07.04.2022

Das Thema:

In Nürnberg wollte man, vergleichbar mit Wien, ein 365,-- - Euro – Ticket für den ÖPNV einführen. Das hat die Stadtadministration aus finanziellen Gründen nun wieder gecanceled.

 

Es läuft nicht mehr viel rund in Nürnberg. Da entschied man sich zunächst für die Einführung des 365-Euro-Tickets zum 1.1.2023 um diesen wichtigen Schritt zur längst überfälligen Einleitung der Verkehrswende im VGN-Bereich nun wieder zu beerdigen. Statt sich den Problemen unserer Zeit wirklich zu stellen, diskutiert man an der Noris wohl lieber über die Sanierung des Musentempels Opernhaus für schlappe 500 Millionen (T)Euros und glaubt mit Surfwellen und über Jahrzehnte verschlafenen Volksbadsanierungen glänzen zu können. Projekte, die vielleicht einer verschwindend kleinen Zahl von handverlesenen Leuten die Seele streicheln, aber der breiten Masse nichts bringen. Immerhin lässt dieser Affront gegen die Interessen der Normalbürger erkennen, auf wessen Seite OB König und seine Stadtadministration stehen. Man kann nur hoffen, dass der mündige Bürger den abgehobenen Stadtregenten hier mit einem Bürgerbegehren zeigt, dass nicht die Misstöne von Opern sondern die Bedürfnisse der einfachen Menschen Priorität haben. Anders kapieren das die großen und kleinen Könige Nürnbergs wohl nicht.         

Weitere Artikel
Claus Reis
Autor: Claus Reis

Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:
Kommentare  
# ... Bürgerinteressen auf der Strecke .....Alois Sepp 2022-04-02 09:21
Da steht Nürnberg nicht alleine da. Da hält München massiv mit. Da werden unter Einfluss der Rathaus-Grünen für zig-Tausend Euro auf den Straßen "EXTRA rot eingefärbte" Fahrradwege auf den Straßen aufgebracht, kilometerlange Fahrstraßen auf einspurig abgeändert, sodass der Allgemeinverkehr noch viel länger darauf genötigt wird.
So etwas nennt man dann: "Sicherheit für die Radfahrer, Umweltschutz, Verkehrsberuhigung!"
Dabei fahren sehr viele Radler nach wie vor auf dem Gehweg, fahren entgegen der Fahrtrichtung, fahren zudem ohne Handzeichen, fahren über "JEDE" rote Ampel, missachten die Verkehrsordnung sowieso. Wenn etwas passiert, sind immer die anderen schuld. Die Radler zahlen weder Steuern noch Versicherungen. Wir, die Kfz-zahlenden Bürger zahlen, kommen für diesen Blödsinn auf. Hinzu kommt, dass der Kfz-Verkehr innerhalb des mittleren Rings tempomäßig immer mehr eingebremst wird. Dass immer mehr zahlungspflichtige Bereiche eingeführt werden. So ist es in München, seitdem die Grünen mit der 2. Bürgermeisterin Habenschaden mitschnattert. Frau Habenschaden wird mundartlich von uns Bürgern: "Schadenhaben" genannt. Wir Münchner Bürger haben nur Schaden inzwischen.

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Voll daneben in Nürnberg – wenn Bürgerinteressen auf der Strecke bleiben! (gedruckt)
Durchschnitt 5 von 5 bei 2 Bewertungen

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv