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Nürnberger Nachrichten "vom Anfang der Woche"  

Das Thema:

Die kleine Gemeinde Rednitzhembach weist ohne Unterlass Wohn- und Gewerbeflächen mit amerikanischen Ausmaßen aus. Von ökologischer Nachhaltigkeit gibt es keine Spur. Die Interessen der Folgegenerationen werden missachtet.  

 

Der Leserbrief:

 

Rednitzhembach scheint die „Führungsrolle“ in Sachen Flächenfraß im Bereich des Landkreises Roth übernommen zu haben. Die Ausweisung von Gewerbeflächen und Wohngebieten in amerikanischen Ausmaßen hat dort, und leider nicht nur dort, längst selbstvernichtende Ausmaße angenommen. Jeder kann sich ausrechnen, was das für so ein kleines Ländchen wie unser Franken bedeutet. Aber solange Leute, deren zerstörerische Logik nur aus dem Gedankengang „Bloß wenn der Bagger brummt ist die Wirtschaft gsund.“, besteht, die Entscheidungen treffen, geht es mit uns allen beschleunigt in Richtung des ökologischen Abgrunds. Nahezu pervers mutet da die Schlussfolgerung „Walpersdorf ist schön. Aber wir sollten daraus kein Freiland-Museum machen.“ an. Daher sei immer an die Weissagung der Cree-Indianer erinnert: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“. Rednitzhembach arbeitet an der Erfüllung dieser Prophezeiung kräftig mit. Und leider nicht nur diese eigentlich unbedeutende Gemeinde im Landkreis Roth. 

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Claus Reis
Autor: Claus Reis

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