Bramsche: IGS und Gymnasium ( NOZ vom 18.Dez) (gedruckt) - QR Code Friendly


Neue Osnabrücker Zeitung vom 31.12.2019.  Überschrift "Schluss mit Ideologieen". Mehr Info nicht bekannt.
Es ist höchste Zeit, dass im Schulwesen Ideologien durch Fachverstand und Faktenkenntnis ersetzt werden. Tausende Lehrer fehlen in Niedersachsen ( ca 45ooo in Deutschland). Mehrere Hundert Schulleiterstellen sind allein in Niedersachsen nicht besetzt. Gymnasiallehrer müssen ohne entspr. Zurüstung in Grundschulen unterrichten. Niedersächsische Grundschulen haben bis zu 70 Prozent vollkommen unausgebildete Quereinsteiger als "Lehrer". Hinzu kommt in Niedersachsen noch der Irrsinn mit der für einen Kinder- und Jugendarzt vollkommen unverantwortlichen Inklusion. Die Lehrer sind total überlastet und ohne Sonderförderung überfordert! Hier wird niemand mehr nach der Würde des Grundgesetzes unterrichtet! Das Schuldesaster ist kaum mehr zu toppen und zu ertragen.

Nun zu Bramsche: Hier besteht ein ausgezeichnetes und ausgezeichnet geführtes Gymnasium, wie man es anderswo nur selten in solcher Qualität findet. Die hoch engagierte Direktorin, Frau Bolz, und ihr Kollegium bieten konkret an, von der IGS zur Oberstufe wechselnde Jugendliche besonders und, wo nötig, gesondert zu fördern, damit sie den Anschluss finden. Meine Erfahrung aus Berlin (vor einigen Jahren übergewechselt), die hier kaum anders sein dürfte: Das Niveau der Schüler, die von einer IGS zur Oberstufe auf ein gutes Gymnasium überwechseln, bedeutet ca 1 Jahr Wissensrückstand. Die müssen aufgeholt werden, damit die Jugendlichen auf den Universitäten bestehen können. Erfahrene Gymnasiallehrer schaffen das. Eltern wie Politiker: Wo bleibt Ihre Verantwortung für diese Jugend, die es verdient hat, fachlich-sachlich und nicht ideologisch gefördert zu werden. Non scholae sed vitae discimus! Und das Leben stellt heute hohe Ansprüche! Auch dann, wenn IGS-Eltern das nicht begreifen sollten.

Herr Pahlmann: Hier sind Sie als leistungsstarker Bürgermeister bekannt und in der Pflicht, für die angemessene und nicht SPD-Parteiindoktrinierte Förderung der Schüler nach bestem Wissen und Gewissen zu sorgen. Do so!

Dr. med. Christoph Hilsberg

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Dr. med. Christoph Hilsberg
Autor: Dr. med. Christoph Hilsberg

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