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Die ersten 1000 Jahre nach der Geburt Christi, hat es die Pflicht zum Zölibat nicht gegeben. Christus durfte Gott und Mensch sein, mit allem was zum Menschsein gehört, eben mit Herz, Leib und Seele. Er liebte und wurde geliebt. Bei der Einführung der Pflicht zum Zölibat wurde ihm im Priester das Menschsein genommen. Ab da durfte er nur mehr Gott sein. Wenn es die rückständige Kurie der Institution Katholische Kirche weiterhin nicht wahrhaben will, dass Christus als „Mensch“ im Priester fehlt, dreht sie sich die nächsten 1000 Jahre weiterhin im Kreis, also um ihre eigene Achse.
„Wenn ich mit den Zungen der Menschen und der Engel redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz und eine klingende Schelle.“ (Kor13,1)
Die Kurie der Institution Katholische Kirche ist sich nicht bewusst, wie viel sie durch die Einführung der Pflicht zum Zölibat, Schuld auf sich geladen und der Verlogenheit Tür und Tor geöffnet hat. Schmerzen, Tränen, Verzweiflung bis hin zum Selbstmord ist die traurige Bilanz, die in der Hierarchie ohne Schamgefühl verschwiegen wird. Gnade den Verantwortlichen!

Ilse Sixt

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