Trump sei ein »außer Kontrolle geratener Präsident«, schreibt die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Damit er keinen Schaden mehr anrichte, appellierte sie nun an den Generalstabschef der US-Armee.Nancy Pelosi will sicherstellen, dass US-Präsident Donald Trump in den letzten Tagen seiner Amtszeit keinen Schaden mehr anrichten kann. Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses habe sich daher an den Generalstabschef Mark Milley gewandt, informiert sie in einem Brief an demokratische Abgeordnete. Mehrere Agenturen und der US-Sender CNN haben das Schreiben veröffentlicht. Trump ist bis zur Amtseinführung seines Nachfolgers Joe Biden am 20. Januar weiterhin mit allen Befugnissen Präsident. Trotz seiner Wahlniederlage ist er auch weiterhin Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Das Militär kann sich also streng genommen seinen Befehlen nicht offen widersetzen. Donald Trump hat in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte die Verfügungsgewalt über 5800 Atomsprengköpfe. Im Falle eines Nervenzusammenbruches könnte er aus Rache für seine Nicht – Wieder – Wahl den Planeten in eine unbewohnbare Wüste verwandeln. Das Problem ist global. Neun Staaten verfügen über insgesamt 13 400 Atomsprengköpfe. In diesen neun Staaten können jederzeit Gestalten an die Macht kommen, denen „die Radkappen davon geflogen sind“ und welche sich bei den ihnen zur Verfügung stehenden Atombomben „bedienen“.

Die Aufbewahrung der 13 400 Atomsprengköpfe bringt der Menschheit keine Sicherheit, sondern eine fortdauernde Ungewissheit. Nur ein ungeheurer organisierter „Protestdruck“ aus der Tiefe der Menschheit wird die Machthaber dazu veranlassen können, ihre Atomsprengköpfe zu vernichten. Die Rettung des Klimas durch Greta Thunberg bringt nichts, wenn nach einem Atomkrieg die Erdatmosphäre verstrahlt ist und der radioaktive „fallout“ mit jedem Regenschauer auf uns arme Menschlein hernieder tropft. Otfried Schrot

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Nato – Generalsekretär Jens Stoltenberg hat angesichts der eskalierenden Proteste von Anhängern des US-Präsidenten Donald Trump von „schockierenden Szenen in Washington, D.C.“ gesprochen. „Das Ergebnis dieser demokratischen Wahl muss respektiert werden“, schrieb der Norweger am Mittwoch auf Twitter.

Kommentar: Das war eine sehr „schlappe“ Reaktion! Das Mindeste, was in Stoltenbergs herausgehobener Position angebracht gewesen wäre, wäre eine Einladung an die Regierungschefs der europäischen NATO – Staaten zu einer Konferenz gewesen, auf der gemeinsam die Frage zu beantworten gewesen wäre : „Können wir als NATO – Europäer diesen Mann als obersten Verantwortlichen für das Nordatlantische Bündnis – und damit auch für die Sicherheit Europas – noch akzeptieren?“ Die Fragestellung hat der bequeme Herr mit einem „Tweet“ erledigt. Er sollte in den Ruhestand gehen! Otfried Schrot

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Kein einziger der gleichgeschalteten Anhänger Trumps hat begriffen, dass der Chef einer Weltmacht über mehr Fähigkeiten verfügen muss als ein guter „Comedian“, der mit einstudierten Kniffen seinen Zuhörern „Fett um den Bart schmiert“ und ihnen erzählt, wie toll sie sind. Der Mann hätte gar nicht gewählt werden dürfen, denn sein Charakter und sein Lebensweg waren hinreichend bekannt. Es reicht eben nicht,

dass ein Mann durch allgemeine, freie, gleiche und geheime Wahlen an die Macht kommt. Das ist noch keine Garantie für eine verantwortungsbewusste Amtsführung des Gewählten. Die Kandidaten für die höchsten Staatsämter müssen vielmehr von einem parteilosen, verantwortungsbewussten Gremium vorsortiert werden, dass über Zulassung oder Nichtzulassung zur Wahl entscheidet, nachdem es den gesamten Lebenslauf des Bewerbers „abgeklopft“ hat.

Ein solches Gremium gibt es leider auch in Deutschland nicht. Wohl aber laufen bei uns Gestalten herum, deren Köpfe mit absonderlichen Ideen gefüllt sind, die mit Demokratie nichts zu tun haben und die auf eine günstige Gelegenheit warten, mit hasserfüllter polemischer Hetze Menschenmassen aufzuwiegeln und für die eigenen abstrusen Ziele einzuspannen. Hüten wir uns und wehren wir den Anfängen! Im Falle Trump hätte das sehr wohl geschehen können, sowohl in den USA als auch in der NATO, denn es war sehr früh erkennbar, dass Trump ein paar „rostige Zahnräder“ in seinem Hirn hatte! Die Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani mit einer „Sensenmann“ - Drohne auf Befehl Trumps war glatter Mord. Weder das Volk der Vereinigten Staaten noch die NATO – Verbündeten haben sich darüber aufgeregt. Ein Mörder, der dieses Erfolgserlebnis genossen hat, wird in der Zukunft noch dreister. Wundern wir uns also nicht über den von Trump angestifteten Sturm des Pöbels auf das Kapitol! Otfried Schrot

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Zwischen Waffenexporten und „Flüchtlingsimporten“ besteht ein Zusammenhang, der von den Mächtigen verdrängt wird. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Friedensforschung SIPRI sind fünf Staaten für drei Viertel aller Waffenexporte weltweit verantwortlich: Die USA, Russland, Frankreich, Deutschland und China kommen gemeinsam auf 75 Prozent der Waffenausfuhren. Die meisten Waffen exportieren die Vereinigten Staaten, wie die Statista – Grafik zeigt. Wenn die Europäische Union sich schon von der Flüchtlingswelle überfordert fühlt, könnte sie ja in der UNO den Vorschlag machen, die Flüchtlinge weltweit auf die Waffenexporteure aufzuteilen – entsprechend deren Anteilen am Welt – Waffen – Export. Dann würde wahrscheinlich bei allen – gutverdienenden – Waffenexporteuren ein „wildes Protestgeheul“ ausbrechen.

Wie handhabt die EU das Problem? Die EU hat in den vergangenen Jahren mehr als 85 Millionen Euro an die Regierung von Bosnien – Herzegowina für die dortigen Flüchtlinge überwiesen, offensichtlich ohne die zweckgebundene Ausgabe des Geldes zu überwachen. An der menschenunwürdigen Behandlung der Flüchtlinge hat sich – wie nicht anders zu erwarten war – nichts geändert. Wahrscheinlich sind die für die Flüchtlinge bestimmten EU – Gelder auf den Schweizer Bankkonten bosnischer Funktionäre verschwunden – und die Flüchtlinge schauen „in die Röhre“! EU – Beamte , ihr geht sehr schlampig mit den Steuergeldern der europäischen Steuerzahler um!

Einigkeit herrscht bei den Staaten des christlichen Abendlandes darüber, dass die EU – Außengrenze so undurchdringlich gemacht werden soll, dass Flüchtlinge von dem Versuch abgeschreckt werden, sie zu überqueren. Wie human! Als ob die dem Zuchthaus des Herrn Assad Entkommenen nicht schon genug Schrecknisse hinter sich hätten!

Die beste Lösung des Flüchtlingsproblems wäre die Umsetzung des Versprechens, dass alle der UNO beigetretenen Regierungen ihren Völkern in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen schon 1945 gegeben haben: „Wir, die Völker der Vereinten Nationen, fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, wolle zu diesem Zweck zusammenarbeiten!“ Wenn dieses Versprechen gleich 1945 gehalten worden wäre, gäbe es heute keine Flüchtlingslager und Flüchtlingsströme!

Es besteht der Verdacht, dass unsere „Jungpolitiker“ - angefangen mit der Bundeskanzlerin (geboren am 17. Juli 1954) – die Charta der Vereinten Nationen von 1945 (verbindliches Völkerrecht) noch nie gelesen haben.

Deutsche, fordert eure von überzeugten Christen geführte Regierung auf, unter Berücksichtigung der Präambel der Charta der Vereinten Nationen die deutschen Rüstungsexporte einzustellen und so mit der Lösung des globalen Flüchtlingsproblems zu beginnen!“ Otfried Schrot

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Diese Nachricht und die bevorstehende Fertigstellung der Pipeline „Nordstream 2“ sollten für uns Westeuropäer ein ausreichender Beweis dafür sein, dass Putin nicht die Absicht hat, mit russische Armeen Westeuropa zu überfallen! Man kann keine Geschäfte machen mit jemandem, den man Bomben aus  Haupt wirft. Die Zeit ist überreif für einen Neuanfang zwischen Westeuropa und Russland. Sie ist genau so überreif wie eine Auflösung der NATO, die noch aus  der Stalinzeit stammt und heute nur noch dazu dient, die Rüstungsindustrie mit Aufträgen zu versorgen und die willfährigen Europäer an die USA zu binden, um denen bei der Erreichung ihrer weltpolitischen Ziele zu dienen wie beim Krieg in Afghanistan, der mit deutschen politischen Interessen nicht das Geringste zu tun hat, weil er eine Folge des Scheiterns amerikanischer Nahostpolitik gewesen ist. Osama bin Laden wäre ein Fall für Interpol gewesen und nicht für eine Invasion der größten Armee der Welt in einem ohnmächtigen Staat!                                                                                                            Meinung des Verfassers dieser Zeilen: machen wir endlich unseren Frieden mit Russland und vergrößern wir behutsam unsere Distanz zu den immer gröber mit Deutschland umgehenden USA! Auch Biden wird amerikanische Interessen notfalls mit Fäusten und Ellenbogen durchzusetzen versuchen. Hoffentlich wird ein Mann als Bundeskanzler auf Angela Merkel folgen, der fähig ist, amerikanischer Arroganz „klare Kante“ zu zeigen! Das war keine hervorstechende Fähigkeit von Angela Merkel! Otfried Schrot

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