Münchner Merkur vom 22.1.2022

Wenn auch das Gutachten der Missbrauchsfälle schwere Vorwürfe gegen Papst Benedikt XVI. erhebt, bin ich wirklich der Meinung, dass er sich das Ausmaß der Verfehlungen nicht vorstellen konnte. Im streng katholischen Elternhaus wurde er weltfremd erzogen. Sein Bruder Georg schrieb einmal In einem Forum: „Mein Bruder und ich waren noch nie verliebt.“ Antwortete ein Teilnehmer: “Da haben wir ja den Salat.“ Vom Gedanken, Sexualität sei ein Geschenk Gottes, war er durch Erziehung und Lehre der katholischen Kirche meilenweit entfernt. Nicht in erster Linie die Missbrauchstäter, es sind nicht lauter Schwerverbrecher, sondern die Institution katholische Kirche als 1000-jährige Lügenburg trägt mit ihren unmenschlichen Rahmenbedingungen die Hauptschuld.
Gnade den Verantwortlichen! 


Ilse Sixt

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Münchner Merkur vom 18.01.2022
   
Solange Papst und Bischöfe um den heißen Brei reden und nicht zugeben können, dass ihre

Machtstrukturen der Grund des Niedergangs sind, wird sich trotz Vielrederei nichts ändern.

Erst wenn die Rahmenbedingungen infrage gestellt werden, Pflicht zum Zölibat aufgehoben

wird, gäbe es einen Lichtblick. Dieser Institution aber ist das Schamgefühl abhanden gekommen.

Einzige Sorge: „Wir müssen unsere Macht und unseren Einfluss wieder zurück gewinnen!“ Die

Kernaussage aber heißt: Christus war nicht nur Gott und Mensch, sondern war und ist auch Mann!

Warum sollte Gott aus seinem Sohn ein Neutrum gemacht haben? Da würde es sich wahrhaft nicht

lohnen, ihm nachzufolgen. Und wo sind denn die vielen Maria Magdalenas, die sich der Feigheit des

Klerus wegen verstecken müssen und nicht wagen, ihre Beziehung offen zuzugeben? Hauptsache aber,

die hohen Herren nehmen bei Besuchen in den Pfarreien, mit Wohlwollen die Begeisterung der

gutgläubigen Menschen entgegen, ohne rot zu werden. – „ Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die

Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit.“ B. Pascal

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Münchner Merkur vom 15.12.2021 


Männerdomäne

Solange sich die katholische Kirche weiterhin als in sich gefangene

Männerdomäne behauptet ,wird sie sich von Schlammschlacht zu

, Schlammschlacht quälen. Gott aber hat Mann und Frau als sein

  Ebenbild erschaffen. Das große Vorbild ist die Heilige Familie, Jesus

Maria und Josef. Sie sind der Ministaat und Grundstein unserer Existenz.

Auch die Institution katholische Kirche kann auf Dauer ohne diese Wahrheit

nicht überleben. Im genannten Artikel kommt erst das Geld, dann die Gebäude,

die Menschen und der Priestermangel. Seit 1960 haben weltweit 100.000

Priester wegen der Pflicht zum Zölibat ihr Amt aufgegeben. Von Gott habe ich

nichts gelesen. „Wenn man einmal, ohne an sich selbst zu denken, lebt, den

Egoismus unter den Absatz der Schuhe bringt und allein auf der Suche nach dem

Willen des Herrn ist, dann wird alles leicht.“ Papst Joh. XXIII.

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Münchner Merkur vom 20.11.2021   

Es ist ein Jammer in der katholischen Kirche, wenn sich ein betagter

Bischof verpflichtet sieht, die Schuld seiner Gemeinschaft auf sich zu

nehmen. Wo sind denn seine, sonst tonangebenden, Mitbrüder?

Nur gemeinsam müssen sie Papst Franziskus klarmachen:

Der Pflichtzölibat ist nicht lebbar! Nur er ist die Ursache vieler

menschlicher Versagen, an denen der Papst eine große Mitschuld

trägt. Der Mensch ist die Medizin des Menschen!

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Münchner Merkur vom 09.11.2021   

Solange uns Christen vorgemacht wird, Jesus sei  nur Gott und

Mensch aber kein Mann gewesen, der geliebt wurde und der

geliebt hat, befindet sich die Institution Katholische Kirche

weiterhin auf den Holzweg. Wo sind denn die vielen Maria

Magdalenas, die sich, der Feigheit des Klerus wegen, verstecken

müssen und nicht wagen, gemeinsam an die Öffentlichkeit zu

gehen? –„ Auf drei Säulen ruht der Bestand der Welt: Auf der

Wahrheit, auf dem Recht und den Frieden.“ Talmud

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